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16.10.1981 - 

Britische Computerbauer mit Gemeinschaftsstand:

Terminals für handschriftliche Dateneingabe

MÜNCHEN (pi) - Auf ihre Erfassungs-Terminals, die handschriftliche Daten erkennen können, sind die Briten heuer auf der SYSTEMS besonders stolz. Außerdem stellen 17 britische Computerbauer noch Grafik-Plotter und CAD-Systeme vor.

Die Systeme der Quest Automation Systems Ltd., Ferndown/Dorset, erhöhen eigenen Angaben zufolge Durchsatz und Ertrag von gedruckten Schaltungen in den Übergangsphase zwischen Entwurf und Fertigung. Die Produktlinie umfasse Grafik-Terminals, Fotoplotter, Digitaldarstellungs- und Zeichengeräte.

Emma 80 ist Quest Automation zufolge ein Fotoplotter für Anwendungen, die hohe Genauigkeit bei gleichzeitig hohem Durchsatz zu niedrigen Kosten erfordern. Die Hauptleistungsmerkmale dieses Gerätes: Tageslicht-Betrieb für Polyester-Filme, Bildscheiben mit 48 Standardbildern und der Dialog mit dem Bediener mit Hilfe eines Bildschirm-Terminals.

Der Grafik-Arbeitsplatz besitze neben dem Grafik-Bildschirm auch einen alphanumerischen, ein Tablett für Digitaldarstellungen und eine Tastatur. Der Grafik-Bildschirm biete selektives Update/Löschen, Schwenken des Bildschirm-Inhaltes mit zwei Geschwindigkeiten, einen Zoom für einbis sechzehnfache Vergrößerung und 4 farbige Darstellung.

Plotter unterstützen Konstrukteure

Eine Reihe von zum Teil mikroprozessorgesteuerten Plottern bilden die Schwerpunkte der Computer Instrumentation Ltd., Eastleigh/Hampshire.

Der Flachbett-Plotter 4/70 diene zur Herstellung qualitativ hochwertiger Konstruktionszeichnungen auf Zeichenblättern im Standardformat, eigne sich jedoch ebenso für Ergänzungen beziehungsweise Korrekturen bereits bestehender Zeichnungen. Der 16-Bit-Mikroprozessor steuere sämtliche Funktionen des 4/70, wobei wahlweise besondere Funktionen wie zum Beispiel das Schreiben einer Textzeile, das Zeichnen vordefinierter Figuren oder Bauelemente, spezieller Zeichensätze, Kreise, Bögen und Kurven verfügbar seien. Über drei Schnittstellen könne der Plotter offline, online oder fernbedient betrieben werden; diese Betriebsarten seien von einem aus drei Modulen aufgebauten Bedienfeld aus steuerbar.

Der Trommelplotter 4/50 wurde Computer Instrumentation-Angaben zufolge für die Herstellung qualitativ hochwertiger Zeichnungen mit einer Auflösung von 0,025 mm auf 92 oder 36 cm breitem Papier oder Film entwickelt. Zeichnungen in den Formaten A0 und A4 ließen sich auf diese Weise mit wenig Abfall anfertigen.

Grafik per Computer

Bei Sigma Electronic Systems Ltd., Horsham/West Sussex, stehen Grafik-Terminals einschließlich Raster-Grafik-Bildschirmen auf dem Stand.

Das T5470 beispielsweise ist Sigma Electronic zufolge ein hochauflösendes Terminal mit 1536 x 1024 adressierbaren Bildpunkten. Der Hochleistungs-Monitor biete Einstiegsmöglichkeiten in Anwendungsbereiche, die zuvor nur den großen Speicherröhren und kalligrafischen Produkten vorbehalten gewesen seien.

Das Terminal kommuniziere über eine serielle asynchrone V.24-Schnittstelle oder 20mA-Stromschleifen-Schnittstelle mit Geschwindigkeiten bis zu 9600 Baud. Eine mit den anderen Modellen der Serie 5000 kompatible Software-Schnittstelle könne das von dem Unternehmen erstellte Protokoll bilden, das auf dem ASCII-Zeichensatz und einem Hochgeschwindigkeits-Grafiksystem (Abbreviated Graphics) beruhe; wahlweise sei der T5470 auch mit 4014-Emulation benutzbar.

Die letztgenannte Möglichkeit eigne sich besonders bei Vorhandensein einer Software-Bank, beispielsweise bei CAD-(Computer-aided Design-) Anwendungen.

Von der Briefmarke bis A4

Ein Datenterminal, das mit der Hand geschriebene Daten lesen kann, ist bei CTS Recognition, London, eigenen Angaben zufolge, der Clou. Das Terminal ermögliche die Eingabe handschriftlicher Informationen in Computer, Nachrichtensysteme, Telexgeräte oder Textverarbeitungssysteme. Das System besteht nach CTS-Angaben aus einer flachen, elektronisch arbeitenden Schreibfläche, einem Stift und einem kompakten separaten Bildschirm. Belege von der Größe einer Briefmarke bis hin zum Format A4 seien auf der Schreibfläche verwendbar.

Das Bildschirm-Terminal Alpha von Lynwood Scientific Developments Ltd., Hampshire, soll dem Systementwickler Videofunktionen in einem Terminal mit einem 16-Bit-Mikroprozessor bieten.

Das Alpha-Terminal ermögliche eine Vielzahl von Bildschirm-Formaten, angefangen von 42 Zeilen Text bis hin zur Grafik-Darstellung mit 800 x 396 Bildpunkten. Das verwendete Bildverfahren arbeite mit nahezu der doppelten Standard-Frequenz, wodurch eine scharfe Zeichendarstellung und ein stabiles Bildfeld erzielt werde. Der Z8001-Mikroprozessor, ein großer Speicher (bis zu 192 KB), der nichtflüchtige RAM-Speicher des Zeichengenerators und der Dual-in-line-Standard machten das Terminal zu einem Hilfsmittel für Textverarbeitung, dezentrale Textaufbereitung, Schriftsatz, interaktive Grafik und Informations-Ausgabe.

Transdata Ltd., Havant/Hampshire, zeigt schließlich Mikrocomputer der Serie Cx 500, die für allgemeine kommerzielle und wissenschaftliche Anwendungen entwickelt wurden. Vorteil dieser Mikrocomputer sei ihre Verwendung der Betriebssysteme CP/ M und MP/M von Digital Research. Diese Betriebssysteme ermöglichten den Einsatz der gebräuchlichsten Programmiersprachen Cobol, Fortran und Basic, in Verbindung mit den Mikrocomputern.

Die drei Modelle der vorgestellten Produktserie tragen die Bezeichnungen 502, 503 und 504. Das Modell 502 arbeite mit einer 8"-Zoll-Doppelfloppy mit 2 MB Kapazität und besitze einen 64 KB großen RAM-Speicher. 503 habe eine 8"-Zoll-Einfachfloppy mit 1 MB Kapazität, eine 20 MB-Winchester-Magnetplatte und 64 KB RAM. 504 sei identisch mit dem Modell 503, verfügt jedoch zusätzlich über eine Magnetband-Einheit für das Rückladen der Daten auf die Magnetplatte (Back-up).