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17.09.1982 - 

IDC untersucht Marktentwicklung der Terminals für Spezialanwendungen bis 1987:

Terminalsektor attraktiv für Newcomer

17.09.1982

WIESBADEN (rs) - Den Terminals für "spezielle Anwendungen" hat sich die International Data Corporation, IDC, in ihrer Untersuchung "Application Unique Terminal Market, Western Europe 1981 bis 1987" angenommen. Diesen Geräten sagen die IDC-Marktforscher eine glänzende Zukunft voraus. So sehr "Allzweck-Terminals" heute verbreitet seien, so könnten sie doch den wachsenden und immer spezielleren Ansprüchen der Industrie nicht mehr genügen.

IDC prophezeit den Spezial-Terminals ein Wachstum von knapp 23 Prozent jährlich bis 1987 (bezogen auf Stückzahl). So betrug die installierte Basis Ende 1981 nach der Analyse der IDC-Beobachter in Westeuropa rund 470 000 Stück, 1987 sollen es bereits 1,6 Millionen installierte Terminals sein. Damit erreiche dieser Teilmarkt bis zum Ende des Untersuchungszeitraumes einen kumulierten Wert von 7,3 Milliarden Dollar.

Unter den AUTs (Application Unique Terminals) versteht IDC Geräte, die durch bestimmte Hardware-Einrichtungen in der Lage sind, spezielle Anwendungen abzudecken. Zu diesen "Extras" gehören beispielsweise Spezialtastaturen, Sparbuchdrucker oder OCR-Leser.

Grundsätzlich teilt IDC die AUT in drei Hauptgruppen ein, die durch die Anwendung bestimmt sind: Terminals für

- den Einzelhandel (Gruppe A),

- Finanzanwendungen (B),

- die Datenerfassung "Vor Ort" (C).

Unter der Gruppe A versteht IDC den Einzelhandel in jeder Form, "vom Tante-Emma-Laden bis zum Super-Supermarkt". Finanzanwendungen (B) umfassen Bankenterminals, die beispielsweise mit Druckern ausgestattet sind und noch von einem Angestellten bedient werden. Ebenfalls in die Gruppe B fallen vom Kunden selbstzubedienende Geldausgabeautomaten jeder Leistungsklasse. Unter der Gruppe C schließlich sind nicht nur mobile Datenerfassungsgeräte zu verstehen, sondern auch feste Terminals, die die Daten dort erfassen, wo sie entstehen.

Wie in vielen anderen Bereichen, so stellt IDC in der Studie fest, ist IBM auch im AUT-Bereich mit gut 86 000 installierten Terminals zur Zeit noch Marktführer. 1987 werde das anders sein: Gerechnet nach Stückzahl (und nicht nach installiertem Wert), könne ein Hersteller von mobilen Geräten die Nase vorn haben. Und obgleich Bereiche wie Banken- und Supermarktterminals durch bestehende Anbieter reichlich abgedeckt seien, bIeibe genügend Raum für innovative Newcomer.