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29.02.2008

Test: Suchwerkzeuge für Windows und Web

Ramon Schenk
Während "Superior Search" PC-Festplatten durchsucht, erleichtert "Copernic Agent Basic" die Web-Recherche.

Neben Googles Software, die zu den bekanntesten Suchwerkzeugen für Windows zählt, gibt es zahlreiche Alternativen. Superior Search (http://www.superiorsearch.com/de/products/downloads.html) vom Hersteller Neuropower Technologies beispielsweise. Das Programm bietet verschiedene Funktionen für eine effektive, format- und sprachunabhängige Dokumentensuche und funktioniert ohne Volltextindex. Die Software ermöglicht dem Anwender, rasch Texte auch in großen Datenbeständen zu suchen. Die unscharfe Suche liefert darüber hinaus Fundstellen zu ähnlichen Begriffen. Das in der Basisversion kostenlose Tool sucht gezielt nach Texten in binären und komprimierten Dateiformaten wie ZIP, PDF, DOC, XLS, HTML sowie Postscript. Anschließend zeigt es die gefundenen Suchergebnisse in einem Vorschaufenster an, wobei das manuelle Extrahieren der Dokumentenarchive nicht notwendig ist. Berechtigte Personen können auch Passwort-geschützte Dateien in Archiven nach Texten durchsuchen.

Außerdem lässt sich Superior Search aus dem Kontextmenü über den Windows Explorer aufrufen. Anwender können eigene Dateitypen definieren und durchsuchen. Somit kann man die Suche auf die Quellcodedateien erweitern, etwa für HTML-Dokumente oder C++-Sourcen.

Für Nutzer von Internet-Suchmaschinen bietet das Werkzeug Copernic Agent Basic (http://www.copernic.com) von Copernic eine Reihe von nützlichen Features. Damit lassen sich Web-Suchabfragen bei mehreren Suchdiensten samt Trefferliste speichern, bestimmte Seiten lokal auf Festplatte sichern und verschiedene Filter anwenden. Die Basic-Version ist kostenlos. Die 30 Dollar teure Personal-Version bindet weit mehr als 1000 Suchmaschinen und knapp 100 Kataloge ein. Durch die Vorabauswahl einer Kategorie können Anwender ihre Anfrage bereits im Voraus spezifizieren. So lässt sich im gesamten Web, nur im deutschsprachigen Web oder in Newsgroups suchen. Nach dem Start des Such-Tools öffnet sich eine übersichtliche Oberfläche. Am linken Rand sind alle verfügbaren Kategorien aufgelistet, wobei die grau unterlegten Schaltflächen nur in der kommerziellen Version verfügbar sind. Per Mausklick auf einen der Suchdienste öffnet sich der Suchdialog, in dem man die Optionen festlegt. Alternativ lässt sich der Suchdialog über den Suche-Button in der Symbolleiste starten. Hierzu wählt der Benutzer in der Auswahlliste eine Kategorie aus und gibt seine Suchbegriffe ein. Dabei kann der Anwender – je nach Einstellung – auch mehrere Stichworte miteinander kombinieren. Außerdem legt er fest, wie viele Treffer pro Suchdienst das Tool anzeigen soll. Bei der Suche fragt Copernic dann parallel bei den gewünschten Suchmaschinen an. Ein paar Augenblicke später erscheinen die Ergebnisse, alle gefundenen Suchbegriffe sind gelb markiert. Die Treffer in der Liste können direkt im integrierten Browser oder im Standard-Browser geöffnet werden. (fn)