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30.03.1984 - 

EDV im Kantonsspital Luzern:

Teures Modell ohne ausreichendes Konzept

LUZERN (sg) - Ärgernisse in Sachen EDV scheinen irgendwie mit Luzern eine Verbindung eingegangen zu sein. Waren es unlängst noch die Stadtväter, die im Umgang mit Abstimmdaten keine allzu glückliche Hand bewiesen, so sind es nun die kantonalen Stellen, die ob ihrer EDV-Politik im Zusammenhang mit dem wohl etwas groß besessenen Brocken eines Spitalverwaltungs-Systems unvermittelt in die Schußlinie öffentlicher Kritik geraten sind.

So mußte man sich den Vorwurf gefallen lassen, ein viel zu teures, bei inzwischen 5,7 Millionen Franken angelangtes Eigenmodell zu verfolgen, das nicht vor 1985 fertiggestellt sein durfte. Und dies, obwohl bereits andere Spitalverwaltungen wie die Universitätsspitäler Bern und Basel sowie Zürich längst davon Abstand genommen haben, die auch bei ihnen zur Diskussion angestandenen ähnlichen Projekte weiter zu verfolgen. Andere, wie die Spitäler von Baden, Liestal und Bruderholz, entschieden sich für ein System von der Stange, dem Apaco von Sperry.

Ob man jetzt noch aus dem Projekt aussteigen kann, ist indes fraglich. Auch eine auf Beschluß des Regierungsrates im Sommer letzten Jahres aus externen und internen Fachleuten besetzte Kommission kam zu dem Schluß, das in Entwicklung stehende Projekt weiterzuführen und fertigzustellen.