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14.02.1992 - 

IBM und Hewlett-Pachard als Partner

Texas Instruments schwenkt mit CASE-Werkzeug auf Unix-Kurs ein

MÜNCHEN (CW) - Der Unix-Boom hat jetzt auch die CASE-Entwickler von Texas Instruments erreicht. Das bisher auf die IBM-Betriebssysteme OS/2 als Front- und MVS als Back-end festgelegte I-CASE-Produkt "IEF" soll demnächst auf Unix-Rechnern von EBM und Hewlett-Packard ausgeliefert werden.

In beiden Fällen zielt Texas Instruments nicht auf den Entwicklermarkt für technische, sondern für kommerzielle Anwendungen. Im Falle von Hewlett-Packard soll eine Back-end-Alternative zu den proprietären IBM-Mainframes für das I-CASE-Werkzeug angeboten werden. Als Plattform sind die Unix-Rechener der Serie HP 9000 vorgesehen.

Nach dem Anfang Januar dieses Jahres abgeschlossenen Vertrag erfolgt die Implementation von IEF auf die HP-Rechner in mehreren Stufen. Noch in diesem Quartal soll ein Produkt ausgeliefert werden, das Anwendungen kompiliert, die unter MVS und OS/2 entstanden sind. Für denselben Zeitraum ist die Portierung des IEF-Toolsets für die Phasen Planung, Analyse, Design und Konstruktion angekündigt. Eine vollständige Version inklusive einer LAN-basierten Enzyklopädie soll bis Ende des Jahres verfügbar sein. Für Texas Instruments bedeutet diese Kooperation eigenen Angaben zufolge den Eintritt in die Welt der offene Systeme.

Nur wenige Wochen danach, so die CW-Schwesterpublikation "Computerworld", hat Texas Instrument eine ähnliche Vereinbarung mit dem HP-Konkurrenten IBM geschlossen. Danach wird der IEF-Hersteller noch in diesem Jahr beginnen, das Produkt im Paket mit dem RS/6000-Rechner zu verkaufen. Die IBM gewinnt damit nach Wang und Bull einen weiteren Vertriebskanal für ihre Unix-Workstation.