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13.11.1992 - 

Die Farb-LC-Bildschirme etablieren sich

Texas Instruments und Grid bieten jetzt Farb-Notebooks an

MÜNCHEN (IDG) - Zwei weitere Hersteller neben NEC und anderen haben ihre Notebook- Rechner mit Farbbildschirmen ausgestattet. Diese Systeme mit 486-Prozessor kosten in den USA deutlich weniger als 5000 Dollar.

Texas Instruments (TI) hat zwei Notebooks mit Farbbildschirm und zwei Modelle mit Schwarzweiß-Bildschirm vorgestellt. Alle Rechner werden mit DOS und Windows 3.1 ausgeliefert.

Der "TM 4000 WinDX2/40 Color" enthält einen 486DX2-Prozessor, 8 MB Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit einer Kapazität von 200 MB. Seine maximale Taktfrequenz beträgt 40 Megahertz, während der gleiche Rechner ohne Farb-Display, "TM 4000 WinDX2/50", mit 50 Megahertz betrieben wird.

Mit einer Taktfrequenz von 25 Megahertz bietet TI außerdem ein Modell mit Farbbildschirm und eines mit Schwarzweiß Bildschirm an. Der "TM 4000 WinSX/25 Color" hat eine 120-MB-Festplatte und 4 MB Arbeitsspeicher. Der stromsparende 486-Prozessor aus eigener Produktion wird im "Travelmate WinSLC" eingesetzt. Die beiden Rechner mit Farbanzeige wiegen etwa 2,9 Kilogramm, während die beiden erstgenannten Systeme etwa 2,5 kg auf die Waage bringen. Der Travelmate WinSLC wird zu einem Preis von knapp 2000 Dollar angeboten und der TM 40000 WinDX2/50 kommt auf rund 3900 Dollar. Das Farbsystem mit 486DX2-Prozessor kostet um die 4500 Dollar, mit 486SX-Prozessor fast 3700 Dollar.

Grid Systems in Fremont setzt bei seinem neuen Notebook "1660c" mit Farbbildschirm auf eine aktive LCD-Matrix, die einen höheren Kontrast, mehr Brillanz und Farbtiefe bieten soll.

Eine aktive Bildpunkt-Matrix unterscheidet sich von der herkömmlichen passiven Technik in einem Bereich: Ein bestimmter Bildpunkt kann durch ein Steuersignal an- oder ausgeschaltet werden. Die Bauteile des Bildpunktes speichern diese Information (aktives Element). Bei einem passiven Bildelement wird das Steuersignal nicht gespeichert, sondern bleibt durch die Trägheit der Bauteile eine gewisse Zeit erhalten Eine aktive Bildpunkt-Matrix kann deshalb wesentlich präziser angesteuert werden und die Farben besser darstellen.

Gehäuse zum

Teil aus Magnesium

Der 1660c birgt in sich einen Intel-386SL-Prozessor, 4 MB Arbeitsspeicher, eine 125-MB-Festplatte, 64 KB Cache und einen eingebauten Trackball. Auf der Hauptplatine können bis zu 20 MB RAM und ein Koprozessor untergebracht werden. Im Gehäuse findet noch ein Modem für die Datenübertragung oder den Fax-Betrieb Platz. Über die zusätzlich erhältliche Feststation kann je ein weiterer 16-Bit-und 8-Bit-Adapter eingebaut werden. Die Auflösung des Bildschirms beträgt maximal 640 x 480 Pixel bei 16 Farben. Der Preis wird bei etwa 4500 Dollar liegen.

Aus der Reihe fällt ebenfalls der Notebook "Grid 1600" mit Schwarzweiß-Bildschirm. Das Gehäuse des Rechners besteht nämlich teilweise aus Magnesium.

Grid Systems ist eine hundertprozentige Tochter der Tandy Corp. in Fort Worth. Tandy Grid Europe hat in diesen Tagen bekanntgegeben, daß von der Zentrale in Schweden die europäischen Aktivitäten mit über sechs Millionen Dollar unterstützt werden sollen. Unter der Regie von Lars Olof Svensson, Expräsident von Northern Telecom in Europa, möchte das Unternehmen seine Marktanteile auf dem Alten Kontinent vergrößern.