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29.11.1991 - 

Amerikanisch-japanische Zusammenarbeit

Texas Instruments und Hitachi entwickeln ein 64-Mbit-DRAM

TOKIO/DALLAS (CW) - Die Texas Instruments Inc. (T1) und die japanische Hitachi Ltd. bilden nach Siemens und IBM das zweite internationale Gespann, das den 64-Mbit-DRAM produzieren will. Einem kürzlich veröffentlichten Abkommen zufolge wollen beide Halbleiterhersteller bis zur Pilotfertigung den Baustein gemeinsam entwickeln, Marketing und Massenproduktion aber jeweils in eigener Regie durchführen.

Hitachi und TI werden sowohl die Design-Regeln als auch die Ausarbeitung des Produktionsprozeß für den 64-Mbit-DRAM gemeinsam angehen. Der Schwierigkeitsgrad dieses Unterfangens wird schon allein an den 143 Millionen -Transistorfunktionen deutlich, die auf diesem Chip untergebracht werden müssen. Das macht zum Teil Strukturgrößen erforderlich, die 0,35 Mikron nicht überschreiten - zum Vergleich ein menschliches Haar mißt 75 Mikron (1 Mikron = 1 Millionstel Meter).

Die Entwicklungsarbeit wird in Japan geleistet, wo TI große Produktionsstätten unterhält. Außerdem sieht der Vertrag die gegenseitige Lizenzierung der 64-Mbit-Technologie vor. Ein aus Texas-Instruments- und Hitachi-Mitarbeitern bestehendes Management-Team wird das Projekt leiten.

William P. Weber, Präsident von TIs Halbleiter-Gruppe, kommentierte die Vereinbarung: "Durch dieses gemeinsame Projekt kann jedes der beiden Unternehmen die Entwicklungskosten teilen und mehr technologisches Know-how erwerben als das allein möglich wäre." Kazuo Kimbara, Senior Executive Managing Director von Hitachi Electronic Devices, sagte: "Das neue Abkommen kommt zu einer Zeit, in der die Notwendigkeit von internationaler Zusammenarbeit immer offensichtlicher wird." Er betonte außerdem, daß auch die guten Erfahrungen bei der Entwicklung von 16Mbit-Chips zu diesem Abkommen geführt hätten.