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14.07.1978

Textilgroßhandel Zwissler + Krebs, Aschaffenburg:Eine Zeitersparnis von 25 Prozent mit D 12-Abrechnungssystemen

ASCHAFFENBURG (sf) - Seit Februar dieses Jahres fakturiert das Großhandelsunternehmen Zwissler + Krebs in Aschaffenburg mit zwei Abrechnungssystemen D 12 von Datasaab.

Mit den bis dahin eingesetzten "Soemtron"-Fakturierautomaten konnten die rund 4000 täglich anfallenden Rechnungen nur "textlos", das heißt lediglich numerisch, erstellt werden, was Kunden häufig bemängelten. "Außerdem waren die alten Systeme zu langsam", kritisiert Prokurist Bernd-Georg Wenzel.

Die Unternehmensleitung entschied sich daraufhin für die Anschaffung der beiden Datasaab-Maschinen, jeweils mit angeschlossenem Lochstreifenstanzer, zum Kaufpreis von insgesamt 55 000 Mark.

Alle Operationen bei den ungefähr schreibmaschinengroßen D 12-Systemen steuert ein integrierter Mikroprozessor. Die Software umfaßt jeweils ein 3 KB-System- und ein 4 KB-Kundenprogramm. Für die Datenspeicherung stehen bis zu 118 Speicher zur Verfügung. Besonders angetan ist Prokurist Wenzel von dem Nadeldruckwerk: "Durch die breite Walze haben wir die Möglichkeit, auf der einen Seite Rechnungen und auf der anderen Barverkäufe zu fakturieren."

Die Datasaab-Abrechnungssysteme werden hauptsächlich für die Fakturierung mit Text eingesetzt. Die Bedienungskräfte geben dabei Namen und Adresse des Kunden, das Auftragsdatum, die Kundennummer sowie Artikel, Menge und Einzelpreis ein.

Kunden, die bei Zwissler + Krebs einkaufen möchten, bekommen am Eingang zunächst ihre Kundenkarte ausgehändigt (sie wird nicht außer Haus gegeben, um Mißbrauch zu verhindern). Erst dann dürfen sie die Verkaufsräume betreten.

Das Produktangebot des Aschaffenburger Großhandelsunternehmens umfaßt rund 25 000 Artikel der Bereiche Textilien und Kurzwaren. Hat der Kunde seinen Einkauf erledigt, wird die Ware zum Versand transportiert und dort fakturiert. Großkunden erhalten Lieferscheine, die zu Wochenrechnungen zusammengefaßt werden.

"Mit den Datasaab-Maschinen haben wir beim Fakturieren gegenüber den alten Soemtron-Systemen eine Zeitersparnis von zirka 25 Prozent erzielt", konstatiert Wenzel. Lob auch für die Zuverlässigkeit der D 12-Systeme. "Wartungstechniker kennen wir praktisch nicht", so der Prokurist.