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19.04.1996 - 

In Weitverkehrsnetzen noch zu teuer

Thema der Woche/ATM im Einsatz: Pioniergeist ist gefragt

Immer noch gehoert ein gewisser Pioniergeist dazu, wenn Unternehmen wie die Varta AG, Hannover, den Schritt ins asynchrone Uebertragungszeitalter wagen. "Ein wesentliches ATM-Problem ist, dass es kaum Anwendungen gibt", beschreibt Peter Spreemann, bei dem Batteriehersteller zustaendig fuer die technischen DV-Projekte, die Situation. Dennoch haben die Hannoveraner vor rund einem Jahr begonnen, ihre Netzinstallation zu ueberarbeiten.

Natuerlich wuenscht sich der Netzverantwortliche, die in Hannover eingefuehrte ATM-Technik spaeter auf ein weltweites Corporate Network auszuweiten. Dann koennte das gesamte Varta-Netz mit insgesamt rund 10000 Beschaeftigten an 33 internationalen Standorten zu einem einzigen logischen Netzwerk verschmolzen werden. Doch das asynchrone Protokoll um die ganze Welt zu schicken ist derzeit noch ein nicht finanzierbarer Traum. Statt dessen wird sich Spreemann vermutlich fuer die Anbindung der Verkaufs- und Produktionsstandorte mit Frame Relay entscheiden.

Im LAN lohnen sich Videokonferenzen nichtH4>/H4>

Aktuell beschaeftigt sich der Geschaeftsbereich Varta Vorstand Informationstechnik (VI) mit kleineren, aber sehr viel realeren Dingen. Die lokale Vernetzung des Backbones ist bereits auf ATM umgestellt und soll innerhalb des Betriebsgelaendes sukzessive ausgeweitet werden. Das Konzept fuer die ATM-Migration hat Spreemann entworfen, nachdem er zwei Vorschlaege verschiedener Beratungsunternehmen verworfen hatte. Die externen Plaene sahen eine FDDI-Vernetzung vor, seien aber aufgrund der Kosten-Nutzen- Relation indiskutabel gewesen, so der Varta-Mann.

Entweder beruecksichtigten die Entwuerfe nicht die Integration der bereits verlegten zwoelf Kilometer langen Glasfaservernetzung, oder sie haetten die Erweiterung der Infrastruktur um ein redundantes Netz erfordert. "Wir haetten ein Verfahren eingesetzt, mit dem wir nicht in der Lage gewesen waeren, auf hoehere Geschwindigkeiten zu migrieren", lautete letztlich Spreemanns entscheidendes Argument gegen beide Ansaetze.

Das hauseigene Konzept zielte dagegen darauf ab, die historisch gewachsene Sternvernetzung des Betriebsgelaendes weiterhin zu nutzen. Statt des herkoemmlichen zentralen Ethernet-Multiport- Repeaters, ueber den saemtliche Ethernet-Segmente kommunizierten, ist nun ein ATM-Switch das Herzstueck der Vernetzung. Damit lassen sich zur Zeit acht der zehn Hallen versorgen. Besonders bandbreitenhungrige Geschaeftsbereiche wie etwa die CAD-Abteilungen haben eine ATM-Verbindung bis zur Steckdose.

Bei allen anderen Hallen endet die High-speed-Vernetzung derzeit am ATM-Ethernet-Switch. Von dort geht es mit dem Ethernet- Protokoll weiter bis zum Arbeitsplatz. Um die ATM-Geschwindigkeit besser ausnutzen zu koennen, fuehrt die DV-Abteilung zur Zeit die LAN-Emulation in der Version 1.0 ein. Damit lassen sich im ATM- Tempo Ethernet-Frames verschicken. Um diesen Vorteil auch bei Server-Zugriffen geniessen zu koennen, werden die auf dem Gelaende verteilten Unix- und Windows-NT-Maschinen mit ATM-Adaptern versehen.

Auf diesen Servern liegen Unix-Anwendungen, mehrere Windows-NT- Rechner versorgen die PC-Clients, zudem gibt es Unix- und NT- Maschinen fuer SAP-R3-Applikationen. Hinzu kommen einige Workstations fuer das Netz-Management, fuer Open-Mail- und andere Anwendungen. Spaeter soll ein weiterer Server fuer WWW-Zugriffe folgen. Dort will man technische Details der Produktpalette fuer Geschaeftspartner und Kunden ablegen.

Obwohl ATM dafuer praedestiniert ist, Dienste wie Video, Telefonie und Images zu uebertragen, sind derartige Anwendungen bei Varta noch nicht vorgesehen. Erste Vorbereitungen fuer eine Nutzung von Sprachuebertragungen via ATM sind zwar abgeschlossen, konkrete Plaene fuer die Einfuehrung existieren aber noch nicht. "CAD-Daten uebertragen wir nur in Einzelfaellen ueber das Netz", schraenkt Spreemann ein. "Eventuell koennten aber Bereiche wie die Werksplanung, die weltweit den Bau neuer Niederlassungen organisiert, von dem Netz profitieren."

Ein Szenario aus einer kommenden Welt ist auch die Einrichtung von Videokonferenzen. Derzeit gibt es fuer Kommunikation mit Bewegtbildern kaum eine Anwendung. Im lokalen Bereich lohnt der Einsatz nicht, denn der Weg zum Gespraechspartner ist meistens nicht weit. Auf WAN-Ebene, wo Videokonferenzen Reisekosten und Zeit sparen koennten, ist ATM noch zu teuer.

Ein moeglicher Kunde eines externen Videodienstes ist die Raiffeisen-Volksbank Augsburg eG. "Bezahlbare ATM-Dienste sind fuer uns natuerlich interessant", erklaert Paul Bradl als Zustaendiger fuer die DV-Planung. Nicht nur Konferenzen mit den 25 Filialen in und um Augsburg waeren eine Arbeitserleichterung, denkbar ist auch, den Kunden derartige Dienste anzubieten. Dazu muessten aber auch die Haushalte mit entsprechender Bandbreite ausgestattet werden, und daran duerfte dieses Vorhaben vermutlich noch auf Jahre hinaus scheitern.

Bradl muss zunaechst also weiterhin mit seinem hausinternen ATM- Backbone vorliebnehmen. Es ersetzt eine Token-Ring-Verkabelung auf Glasfaserbasis, die bislang zwei Gebaeude auf dem Gelaende der Augsburger Zentrale verband. Ein drittes Haus, in das spaeter ein zweites Rechenzentrum einziehen wird, soll im Rahmen der ATM- Vernetzung an die Infrastruktur angebunden werden.

Auch bei der Raiffeisen-Volksbank endet die ATM-Uebertragung aehnlich wie im Varta-Netz derzeit am Switch. Hausintern verwenden die Banker einen CDDI-Ring (Copper Distributed Data Interface - die FDDI-Uebertragung ueber Kupferleitungen) und Token-Ring- Switching-Hubs, um die Endgeraete anzusteuern. Insgesamt sind zwoelf Token-Ring-LANs in zwei Gebaeuden ueber das zentrale Backbone miteinander verbunden. Der Verzicht auf ATM bis zum Desktop gruendet im wesentlichen auf die Zurueckhaltung Bradls gegenueber neuen ATM-Spezifikationen. "In der LAN-Emulation gibt es noch zu viele Ungereimtheiten", aeussert er seine Bedenken "ausserdem ist ATM bis zum Desktop noch zu teuer."

Doch die guten Erfahrungen im Backbone-Bereich, wo das Netz schon seit Monaten stabil laeuft, ermutigen zu weiteren Schritten. Die Anbindung der Server an ATM scheiterte zum Zeitpunkt der Umstellung am Fehlen entsprechender Karten. Deshalb wurden die Maschinen per CDDI-Ring verbunden. Allerdings fuehlen sich die Banker fuer einen weiteren ATM-Einsatz geruestet. Saemtliche Geraete und die Verkabelung sind auf eine ATM-Installation vorbereitet, so dass die Migration nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint.

"Unser aktuelles Problem ist die Anbindung unserer Filialen", beschreibt der Netz-Manager, wo der Schuh momentan am meisten drueckt. Die in den Niederlassungen erforderliche 3270- Terminalemulation uebertraegt das bayerische Finanzhaus ueber teilweise gebuendelte 9,6-Kbit/s-DDV-Leitungen (DDV=Datendirektverbindung). "Das geht so recht und schlecht", urteilt der Manager, denn die Terminalemulation sende nur kleine Datenpakete. Groessere Files wie Spreadsheets oder grosse Textdateien lassen sich derzeit nur mit viel Geduld uebertragen. Dabei fordert Bradl nicht einmal ATM-Leistung im Stadtgebiet: Mit 2 Mbit/s bis zu den Filialen waere er schon zufrieden. "Das ist mit der Telekom aber nicht zu machen", kritisiert der DV-Planer die Tarifpolitik des Ex-Monopolisten.

Mit zwei Anbietern aus dem vollen schoepfenH4>/H4>

Gluecklich kann sich schaetzen, wer im Stadtbereich einen alternativen Carrier neben der Telekom hat. In Duesseldorf zieht etwa der private Netzbetreiber Isis GmbH, eine Tochter der West LB und der Stadtwerke, ein ATM-Netz auf. In diesem Umfeld muss sich die Telekom dem Druck der Konkurrenz stellen und ist durchaus zu Verhandlungen bereit. "Wir sind mit beiden Anbietern im Gespraech", berichtet ein DV-Verantwortlicher der Duesseldorfer Stadtsparkasse. "Schritt fuer Schritt wird sich nun herauskristallisieren, wer was und zu welchen Bedingungen anbietet."

Die Stadtsparkasse mit zwei Anbietern direkt vor der Haustuer kann aus dem vollen schoepfen. Fuer die Vernetzung der insgesamt 83 Filialen und Aussenstellen im Stadtgebiet ist durchweg ATM vorgesehen. Diese Infrastruktur, die bis spaetestens Anfang naechsten Jahres stehen soll, wird die zentralistische Informationsstruktur des Finanzhauses versorgen.

In der Hauptgeschaeftsstelle werden Server betrieben, die Images zur Unterschriftenpruefung speichern, individuelle Datenbanken beherbergen sowie Mails und Faxe aller Mitarbeiter versenden und die Buerokom- munikation durchweg digita- lisieren. Als Workflow moechte der Netz-Manager das Verfahren nicht bezeichnen, es soll aber die Bueroarbeit vom groessten Teil des ueblichen Papierwusts be- freien.

Angesichts des Wettbewerbs zwischen dem alternativen Netzbetreiber und der Telekom denkt die Stadtsparkasse ueber die eigene Geschaeftsstellen-Verkabelung hinaus. "Wir ueberlegen, den Endkunden Zugang zum Netz einzuraeumen", gewaehrt der zustaendige Banker Einblick in die Plaene der Duesseldorfer. "Das ist aber sicherlich kein Ziel fuer die erste Projektphase." Zunaechst wird das Finanzhaus ATM-Dienste wie Telefonie, Videokonferenzen und Bildtransfer hausintern ueber die Leitungen des Dienstleisters uebertragen, der das Rennen um die Gunst der Stadtsparkassen gewonnen hat.

Telekom bittet noch immer kraeftig zur KasseH4>/H4>

Wo es indes noch keinen Wettbewerb im TK-Markt gibt, bittet die Telekom kraeftig zur Kasse. 150000 Mark muesste der Landwirtschaftliche Sozialversicherungstraeger (LSV) Oberbayern dem Carrier jeden Monat ueberweisen, wollte er seine Niederlassung in Muehldorf via ATM an den Muenchner Hauptsitz anbinden. "Da warten wir lieber, bis 1998 der TK-Markt EU-weit liberalisiert wird", schlussfolgert Ulrich Niessen, Dezernatsleiter der Abteilungen Organisation, Datenverarbeitung, Qualitaets-Management und Controlling beim LSV.

So kommt es, dass der am zentralen ATM-Switch der LSV- Hauptgeschaeftsstelle angeschlossene Router die Aussenstellen mit "anachronistischen" Protokollen versorgt, so der Chef der LSV-DV. Die Zweigniederlassung ist mit einer 2-Mbit/s-Standleitung, weitere Zweigstellen des bayerischen Bauernverbandes sind mit 64- Kbits/s-Verbindungen angeschlossen.

Hausintern rasen die Daten jedoch mit Hochgeschwindigkeit durch ein ATM-Netz. Es ersetzt drei Backbone-Leitungen, ueber die zuvor Ethernet-Daten, klassische Terminalzugriffe auf den Host sowie das Sinix-Protokoll "Transdata" uebermittelt wurden. Ein wesentlicher Migrationsgrund fuer den LSV war die Integration der drei getrennten Welten in einem ATM-Backbone.

Als weiteres Kriterium kam die gesetzliche Verpflichtung der Krankenversicherungen hinzu, den Datentraegeraustausch zu ermoeglichen. Innerhalb dieses Konzeptes sieht der Gesetzgeber unter anderem die Bilddatenuebertragung von Rezepten vor. Dieser Transfer sprengt die Kapazitaet eines Terminalnetzes. "Der zweite Grund fuer ATM waren die Anforderungen, die von aussen an uns herangetragen wurden", fasst Niessen zusammen.

Dass die Rezepte aufgrund der gesetzlichen Vorlagen digitalisiert vorliegen muessen, macht sich der LSV auch in der internen Buerokommunikation zunutze: Der Krankenversicherer wird, und das ist der dritte Grund fuer den ATM-Einstieg, Workflow-Management einfuehren. In diesem Umfeld fallen sehr viel groessere Dokumentendateien als bei den Rezept-Images an. Mit einem Ethernet-Segment, in dem sich mehrere Benutzer die verfuegbare Bandbreite von 10 Mbit/s teilen muessen, waeren derartige Anwendungen nicht praktikabel.

Als relativ unproblematisch erwies sich die Anbindung der Ethernet-Clients an die Hochgeschwindigkeits-Strecke. Zwar betreibt der LSV ATM noch nicht bis zum Desktop, doch die Hubs, die auf Etagenebene die Umsetzung des asynchronen Verfahrens auf Ethernet vornehmen, sind auf die durchgehende ATM-Migration vorbereitet. Im Ernstfall lassen sich ueber die verlegten Kupferleitungen einzelne PCs dediziert mit 155 Mbit/s anschliessen. "Laut unseren internen Planungen werden wir derartige Bandbreiten bis zum Desktop in den naechsten vier bis fuenf Jahren nicht benoetigen", schaetzt Niessen.

Als etwas schwieriger erwies sich die Einbindung der Terminals in die ATM-Umgebung. Da musste der LSV tricksen. Vom Hub, der vom Backbone ATM-Signale empfaengt, werden die Daten auf das Ethernet- Protokoll umgesetzt. Auf diesen ATM-Ethernet-Hubs installierte die DV-Abteilung der Krankenkasse einen Terminal-Server, der Ethernet- Frames in das Siemens-Protokoll Transdata konvertiert und sie den Terminals uebermittelt. Aehnlich verfaehrt das Unternehmen auch im Host-Netzwerk.

Alles in allem waren es die benoetigten Servicefunktionen, die den Einsatz von ATM beim LSV nahelegten. Die Integrationsfaehigkeit des asynchronen Verfahrens ermoeglicht es Niessen, drei Protokolle ueber ein Netz zu fahren. Fuer Anwendungen wie das Workflow-Management liefert ATM zudem die erforderliche skalierbare Bandbreite. Dem letzteren Argument des LSV stimmen auch alle anderen befragten Unternehmen zu.

Die Beispiele Varta und Raiffeisen-Volksbank Augsburg sind typisch fuer den aktuellen ATM-Trend. Im praktischen Einsatz ist die Bandbreite derzeit das entscheidende Argument, das verantwortliche Netz-Manager wie Spreemann und Bradl zu einem Netzprotokoll migrieren laesst, das relativ neu, noch nicht auf allen Ebenen standardisiert und kaum erprobt ist. Und auch die Duesseldorfer Stadtsparkasse liess sich durch die Leistungsfaehigkeit einer ATM- Vernetzung locken.

Virtuelle LANs noch nicht auf ATM-BasisH4>/H4>

Die Entwicklung von Diensten wie Videokonferenzen und Sprachuebertragung werden von allen Beteiligten zwar aufmerksam verfolgt, zum Einsatz kommen solche Produkte bisher jedoch kaum. Lediglich die LAN-Emulation scheint allmaehlich einen Platz im lokalen Netzwerk zu finden. Das schlagende Argument ist aber auch hier wieder die ATM-Bandbreite bis zum Desktop. Vorteile wie die Einrichtung virtueller LANs werden zwar erkannt, auf ATM-Basis aber kaum genutzt. Verstaendlich, denn es gibt keine echten ATM- Applikationen, und die LAN-Emulation kann diese Dienste nur unzureichend unterstuetzen.

Unisono lieferten alle Fachleute ein Argument, das andere Verfahren wie FDDI und Fast Ethernet bei der Auswahl eines High- speed-Netzes aus dem Feld schlug: ATM ist eine Zukunftstechnologie. "Wenn ich eine Entscheidung fuer morgen treffe, darf sie nicht auf einer Technik von heute basieren, denn dann habe ich morgen eine Technik von gestern", meint hierzu LSV- Manager Niessen (siehe den Ratgeber ATM auf Seite 23).

ATM im WAN: Ein Kannibale

COMPUTERWOCHE Nr. 16 vom 19.04.1996 Seite 7-10

In Publikationen tauchen hin und wieder Rechenbeispiele auf, die beweisen sollen, der Einsatz von ATM lohne sich auch im WAN. De facto ist das asynchrone Transferprotokoll im Weitverkehrsnetz in einem normalen Anwendungsumfeld nicht zu finanzieren. Die Carrier, ob privat oder staatlich, muessen zunaechst immense Investitionen taetigen, um asynchrone Dienste anbieten zu koennen. In der Anfangsphase sollen hohe Gebuehren den Startaufwand kompensieren helfen.

Eine weitere Ueberlegung, die verschiedentlich von Fachleuten als Grund fuer teure ATM-Leitungen angefuehrt wird, ist folgende: Carrier, die einen Grossteil ihres Geldes mit der Telefonie erwirtschaften, koennen eigentlich kein Interesse daran haben, ATM- Netze zur privaten Nutzung anzubieten. Da ATM problemlos neben Video, Bilder und Daten auch Telefongespraeche transportiert, wuerden die TK-Unternehmen mit vermieteten ATM-Leitungen ihr eigenes Geschaeft kannibalisieren.