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Thin Client goes Open Source

29.09.2006
Die Erfahrungen aus Schwäbisch Hall stehen jedermann zur Verfügung.

Die Idee für einen Open-Source-basierenden Thin Client hatte Horst Bräuner, der IT-Leiter der Stadt Schwäbisch Hall, im Mai 2005. Die Stadt ist für die erste Linux-Migration einer deutschen Gemeinde berühmt geworden. "Der Desktop-PC hat heute nicht mehr den Stellenwert wie vor fünf Jahren. Heute werden Büroanwendungen bereits über Web 2.0 und die Ajax-Technik angeboten", erläutert Bräuner. "Mit dem Projekt wollten wir Thin-Client-Hardware mit Open-Source-Software verbinden und so Hardwarekosten, Lizenzgebühren und Wartungsaufwand reduzieren."

Bräuner gewann die Unterstützung der Millenux GmbH aus Stuttgart-Korntal. Seit Ende 2005 ist der Prototyp des Open-Source-basierenden Thin Clients in den Kindergärten Schwäbisch Halls erfolgreich im Einsatz. In einem zweiten Schritt wird die Stadt den Einsatz auf Bibliotheken, Stadt-Marketing und Tourismus sowie auf Home-Office-Arbeitsplätze ihrer Telearbeiter ausdehnen.

Die bei dem Projekt gewonnenen Erfahrungen hat die Linux Solutions Group (Lisog) jetzt zu einer Handlungsempfehlung zusammengefasst. Das 24-seitige Dokument ist kostenlos unter www.lisog.org/publikationen/ lisog-thin-client.pdf erhältlich.

"Wir möchten mit der Veröffentlichung aufzeigen, welche Kernkomponenten für einen vollständig auf Open-Source-Software basierenden Thin Client bereits vorhanden sind und was noch zu tun ist. Vorrangig stehen dabei technische Probleme wie USB over IP oder USB/SIM-Authentisierung im Vordergrund", erläutert Nico Gulden, der als technischer Projektleiter der Lisog fungiert. (ls)