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24.11.1995

Thinking Machines setzt auf Software

BEDFORD (CW/IDG) - Mit dem Wandel von der Supercomputer-Company zur Softwarefirma will sich Thinking Machines aus Chapter eleven des US-Konkursrechts befreien. Der Reorganisationsplan, der einen Kapitalzuschuss von zehn Millionen Dollar ueber private Investoren vorsieht, muss vom US-Konkursgericht noch genehmigt werden. Kuenftig konzentriert sich Thinking Machines auf Software fuer Parallelprozessor-Systeme - ein Marktbereich, der laut IDC-Analyst Christopher Willard nach Produkten sucht. Thinking Machines Parallel-Processing-Software "Globalworks" soll kuenftig auf Ultrasparc-Rechnern laufen. Die installierte Basis von ueber 100 Supercomputern soll weiter betreut und die Maschinen auch noch verkauft werden. Die bestehenden Verbindlichkeiten in Hoehe von 26 Millionen Dollar moechte man ueber die Einnahmen aus einer separaten Business Unit begleichen, die den Glaeubigern gehoert und die sich der Lizenzierung sowie eventuell dem Verkauf der ueber 60 Patente von Thinking Machines widmet. Thinking Machines hat den Personalstand auf 180 Mitarbeiter verringert und erzielte seit Oktober 1994 das vierte Quartal in Folge ein positives Betriebsergebnis.