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Verkauf der E-Plus-Anteile steht nicht zur Debatte


21.03.1997 - 

Thyssen Telecom AG sucht ihr Heil als Nischenanbieter

"Wir werden vielleicht nicht so schnell und so umfangreich wachsen wie die anderen, aber eher schwarze Zahlen schreiben." Mit dieser für sein Unternehmen neuen Maßgabe ging Hans-Peter Kohlhammer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thyssen Telecom AG, in Hannover vor die Presse. Die Düsseldorfer hatten im vergangenen Jahr das Rennen um die Beteiligung an der Telecom-Tochter der Deutschen Bahn, DB-Kom, an Mannesmann verloren.

Statt sich hauptsächlich auf den Bereich öffentliche Telefonie für den Massenmarkt zu konzentrieren, wolle man nun, so Kohlhammer, vor allem die vorhandenen Kompetenzen ausbauen. Zu diesem Zweck hat Thyssen Telecom alle Pläne zum weiteren Ausbau der Festnetzaktivitäten auf Eis gelegt; die geplanten Investitionen für die nächsten fünf Jahre wurden um rund zwei Drittel von 170 auf 60 Millionen Mark gekürzt.

Was die umstrittenen Interconnection-Verhandlungen angeht, sprach Kohlhammer von "völlig inakzeptablen Angeboten der Telekom", die den privaten Netzbetreibern derzeit vorlägen. Auch aus diesem Grund halte man die jetzt beschlossene Strategie für besser. Der Thyssen-Telecom-Verantwortliche dementierte ferner Gerüchte, wonach man über einen Verkauf seines 30-Prozent-Anteils am Mobilfunk-Betreiber E-Plus nachdenke.

Zweites wesentliches Standbein der Düsseldorfer soll das Multimedia-Geschäft werden. Kohlhammer nannte hier die Ende 1996 gegründete Gesellschaft Mediagate, die alle bisherigen Aktivitäten in den Bereichen Internet, Multimedia und Satellitenfunk bündeln soll.