Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.04.2008

ThyssenKrupp-Betriebsrat fordert vom Konzern Rohstoffstrategie

DUISBURG (Dow Jones)--Die Arbeitnehmervertreter der ThyssenKrupp AG haben den Konzernvorstand aufgefordert, auf die anhaltenden Steigerungen bei den Rohstoff-Preisen zu reagieren. "Wir brauchen eine Rohstoff-Strategie", sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Thomas Schlenz, am Mittwoch am Rande einer Konferenz in Duisburg. Es gehe darum, Einfluss auf die Rohstoff-Versorgung zu bekommen und die Planbarkeit im Konzern zu verbessern.

DUISBURG (Dow Jones)--Die Arbeitnehmervertreter der ThyssenKrupp AG haben den Konzernvorstand aufgefordert, auf die anhaltenden Steigerungen bei den Rohstoff-Preisen zu reagieren. "Wir brauchen eine Rohstoff-Strategie", sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Thomas Schlenz, am Mittwoch am Rande einer Konferenz in Duisburg. Es gehe darum, Einfluss auf die Rohstoff-Versorgung zu bekommen und die Planbarkeit im Konzern zu verbessern.

Nach Einschätzung von Schlenz wäre eine Beteiligung von ThyssenKrupp an Minen oder Kooperationen mit Minen-Betreibern mögliche Wege, die derzeitige Situation zu verbessern. Auch der Konzernvorstand bedauere es mittlerweile, dass ThyssenKrupp ihre Beteiligung an einer brasilianischen Eisenerz-Mine vor gut sieben Jahren an den heutigen Vale-Konzern veräußert habe, sagte Schlenz.

In der jüngsten Preisrunde im Februar hatte ThyssenKrupp allein beim Eisenerz Kostensteigerungen um rund 65% akzeptieren müssen. Auch die Kohlenpreise waren zuletzt deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr hatten unter anderem die Preissprünge beim Nickel bei ThyssenKrupp das Edelstahl-Ergebnis belastet.

Webseite: http://www.thyssenkrupp.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/cbr

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.