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28.11.2008

ThyssenKrupp erwartet 2008/09 Umsatz- und Gewinnrückgang (zwei)

ThyssenKrupp bekräftigte grundsätzlich ihre mittel- bis langfristigen Zielgrößen, nach denen ein Vorsteuerergebnis vor Sondereffekten von 4 Mrd bis 5 Mrd EUR sowie ein Umsatz von 60 Mrd bis 65 Mrd EUR erzielt werden soll. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz betonte jedoch, Beeinträchtigungen wie durch die aktuelle Finanzkrise könnten zu "zeitlichen Verschiebungen führen". Der langfristige Unternehmenserfolg bleibe davon aber unberührt.

ThyssenKrupp bekräftigte grundsätzlich ihre mittel- bis langfristigen Zielgrößen, nach denen ein Vorsteuerergebnis vor Sondereffekten von 4 Mrd bis 5 Mrd EUR sowie ein Umsatz von 60 Mrd bis 65 Mrd EUR erzielt werden soll. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz betonte jedoch, Beeinträchtigungen wie durch die aktuelle Finanzkrise könnten zu "zeitlichen Verschiebungen führen". Der langfristige Unternehmenserfolg bleibe davon aber unberührt.

Der Stahl- und Technologiekonzern bestätigte zugleich ein Kostensenkungsprogramm, bezifferte die geplanten Einsparungen aber zunächst nicht im Volumen. "Zur Sicherung von Ergebnis und Liquidität hat ThyssenKrupp klare Maßnahmen getroffen, um die Kosten im Konzern zu reduzieren, Net Working Capital abzubauen und das Investitionsprogramm zu flexibilisieren", hieß es am Freitag.

Außerdem solle das Portfolio weiter optimiert werden. Konkrete Angaben, worum es dabei geht, machte das Unternehmen zunächst nicht. Presseberichten der vergangenen Tage zufolge soll das Sparprogramm die Kosten um 1 Mrd EUR im Jahr senken.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 hatte ThyssenKrupp einen Vorsteuergewinn vor Sondereffekten von 3,5 Mrd EUR verbucht und übertraf damit nicht nur die eigene Planung von 3,2 Mrd EUR sondern auch leicht die Konsensschätzung der Analysten, die im Schnitt von 3,445 Mrd EUR ausgegangen war.

Rechnet man die Sondereffekte heraus, ging das Vorsteuerergebnis allerdings erwartungsgemäß auf 3,128 (Vorjahr: 3,33) Mrd EUR zurück. Unter dem Strich stieg der der Nettogewinn dennoch auf 2,28 Mrd EUR und das Ergebnis je Aktie auf 4,59 (Vorjahr 4,30) EUR. Die Dividende soll unverändert bei 1,30 EUR je Aktie bleiben.

Beim Umsatz traf der Stahlkonzern die Erwartung mit 53,4 Mrd EUR punktgenau. Im Vorjahr beliefen sich die Einnahmen auf 51,7 Mrd EUR. Auch der Auftragseingang legte zu: ThyssenKrupp verbuchte für 55,2 Mrd EUR neue Order nach 54,6 Mrd EUR im Geschäftsjahr 2006/07.

Webseite: http://www.thyssenkrupp.de/ -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/rio

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