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13.11.2009

ThyssenKrupp sieht nach Milliardenverlust wieder Gewinn ... (zwei)

Durch die Sparmaßnahmen und die Reduzierung von im Umlaufvermögen gebundenen Kapitals wurde der Barmittelzufluss gesichert. Der operative Cashflow lag 2008/09 dadurch mit 3,7 Mrd EUR leicht über dem Vorjahreswert. Die Nettoverschuldung stieg innerhalb eines Jahres bis Ende September somit nur auf 2,06 Mrd von 1,58 Mrd EUR. Im Abschlussquartal wurde sie um 1,06 Mrd EUR reduziert.

Durch die Sparmaßnahmen und die Reduzierung von im Umlaufvermögen gebundenen Kapitals wurde der Barmittelzufluss gesichert. Der operative Cashflow lag 2008/09 dadurch mit 3,7 Mrd EUR leicht über dem Vorjahreswert. Die Nettoverschuldung stieg innerhalb eines Jahres bis Ende September somit nur auf 2,06 Mrd von 1,58 Mrd EUR. Im Abschlussquartal wurde sie um 1,06 Mrd EUR reduziert.

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr verbuchten Restrukturierungsaufwendungen von knapp 900 Mio EUR bezeichnete Schulz als "Vorsorge zur Krisenbewältigung". Damit soll sich das Geschäft im aktuellen Geschäftsjahr 2009/10 wieder verbessern. ThyssenKrupp geht dafür von einer Stabilisierung des Umsatzes aus, auch wenn das Schulz zufolge kein Selbstläufer wird. "Wir werden uns anstrengen müssen, um auf die 40,6 Mrd EUR zu kommen", sagte er.

Ergebnisseitig sollen die Sparmaßnahmen Wirkung zeigen. Der Konzern erwartet 2009/10 wieder ein positives Ergebnis. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde voraussichtlich im hohen dreistelligen Mio-EUR-Bereich liegen. Das bereinigte Vorsteuerergebnis wird demnach im niedrigen dreistelligen Mio-EUR-Bereich erwartet. Darin werden laut Prognose Projektkosten und Anlaufverluste für die neuen Stahlwerke in Übersee im mittleren dreistelligen Mio-EUR-Bereich enthalten sein, die in diesem Jahr noch als Sondereffekte verbucht wurden.

Im aktuellen Geschäftsjahr "kommen wir aus dem Loch heraus und bekommen die Nase wieder über Wasser", sagte Schulz voraus. "Das Schlimmste haben wir hinter uns."

Im Jahr darauf, also im Geschäftsjahr 2010/11, rechnet das Management mit einer Verbesserung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds. Mit dem weiteren Fortschritt der Kostensenkungsprogramme soll sich eine entsprechende Auswirkung auf Umsatz und Ergebnis ergeben, prognostizierte der Konzern. "Wir wollen an die Entwicklung der letzten fünf Jahre vor dem Geschäftsjahr 2008/09 anschließen", sagte Schulz.

Webseite: www.thyssenkrupp.com -Von Martin Rapp, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 13 87 214; martin.rapp@dowjones.com DJG/mmr/brb Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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