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11.08.1978

TI wagt sich an 256 KBit-Magnetblasen

NEW YORK (ee) - Texas Instruments will nun den 256 KBit-Magnetblasenspeicher kommerziell produzieren, das Unternehmen bereits für Ende 1977 angekündigt hatte. Die neuen Speicher sollen zu einem Stückpreis von 500 Dollar angeboten werden. H. Dean Toombs, Chef der Magnetblasenforschung bei TI, sieht den 256 000-Bit-Chip "als Schlüsselprodukt einer neuen Ära".

Experten sind allerdings der Meinung, daß sich der Markt für Magnetblasenspeicher nicht so stürmisch entwickeln wird, wie Enthusiasten es zunächst wahrhaben wollten. TI selbst hatte erhebliche Probleme mit dem Einführungstermin und dem Preis. So kostet beispielsweise der 92 000 Bit-Magnetblasen-Speicher von TI anstelle der 1977 anvisierten 20 Dollar jetzt glatte 100 Dollar. Dennoch glaubt Texas-Instruments, mit einem Preis von einem Zehntel-Cent je bit konkurrenzfähig in den Milliardenmarkt der Magnetplatten-Speicher eindringen zu können.

Bei Magnetblasenspeichern werden durch die magnetische Umpolung von winzigen Teilen des Chips, den Blasen, Informationen gespeichert. Die Information bleibt dabei auch ohne elektrische Energie erhalten, da die Speicherung auf magnetischem Weg erfolgt. Mit dem 256 000 Bit-Chip können auf vergleichbarer Fläche zweimal so viele Informationen untergebracht werden wie mit dem am weitest entwickelten Halbleiter-Speicher.