Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

06.12.2006

Tibco schmiedet Active-Matrix-Plattform

Die Suite soll die Bereitstellung von Softwareservices in heterogener IT erleichtern.

Wer seine IT-Landschaft an den Vorgaben einer Service-orientierten Architektur (SOA) ausrichten will, wird sehr schnell mit dem Problem konfrontiert, dass er Softwareservices unterschiedlicher Herkunft etwa aus Java-EE- und .NET-Umgebungen kombinieren muss. Dieser nicht unerhebliche Aufwand hat in vielen SOA-Projekten so manchen Kompromiss zur Folge. Unter dem Namen "Active Matrix" bietet Tibco jetzt eine Produkt-Suite an, die der Hersteller auch als Service-Virtualisierungs-Plattform bezeichnet und die die Schaffung, Verteilung sowie Verwaltung von Services unabhängig von der jeweils zugrunde liegenden Programmiersprache erlauben soll. Die Basis für das neue Angebot bilden bekannte Tibco-Produkte wie dessen Enterprise Service Bus (ESB) "Businessworks", die im Rahmen eines OEM-Abkommens verwendete Systinet-Registry von HP/Mercury und ein mit Amberpoint entwickelter Policy Manager.

Service-Container als Basis

Active Matrix umfasst zunächst drei Produkte. Herzstück ist das "Service Grid", ein Service-Container, der in der aktuellen Ver- sion Ablaufumgebungen für Java und .NET unterstützt und schrittweise für Services auf Basis von C++, Perl, Ruby und Cobol erweitert werden soll. Entwickler haben die Möglichkeit, in diesen Sprachen komplett neue Services aufzusetzen oder bestehende, etwa die auf einem Websphere- beziehungsweise Weblogic-Applikations-Server laufenden Enterprise Javabeans als verwalteten Service in das Service Grid einzubringen. Das Produkt unterstützt JSR 208 (Java Specification Request) und die Spezifikationen der Service Component Architecture (SCA). Der ESB übernimmt die automatische Verteilung der Services auf die verschiedenen Maschinen und bietet darüber hinaus Funktionen für Load Balancing und Fehlertoleranz. Protokolle wie Soap over JMS, http, WS-Reliable Messaging oder das Tibco-eigene "Rendevous" lassen sich zur Laufzeit konfigurieren.

Zweites Active-Matrix-Produkt ist die "Registry" (Systinet), ein zentral verwaltetes Repository für alle funktionalen und nichtfunktionalen Servicebeschreibungen. Schließlich umfasst Active Matrix noch den Policy Manager (Amberpoint), der Aufgaben wie Authentifizierung, Autorisierung, Verschlüsselung, Logging, Auditing und Service-Versionierung übernimmt, so dass diese Regeln nicht eigens in jedem Service selbst programmiert sein müssen. (ue)