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19.03.2004

Ticker

Open-Source-Datenbanken

Die Akzeptanz von Open-Source-Datenbanken steigt in den kommenden Jahren weiter an. Laut AMR Research werden Produkte wie "MySQL", "MaxDB" (vormals "SAP DB") oder "PostgreSQL" auf der Erfolgswelle des freien Betriebssystems Linux mitschwimmen können. Ein Grund für den Trend seien die Lizenzkosten traditioneller Datenbanken, berichten die Marktforscher. Verstärkt werde die Abwanderung durch zunehmende Angebote von Unternehmensanwendungen für die Open-Source-Programme.

LG Philips

Das Joint Venture LG Philips, ein Anbieter von Flüssigkristall-Bildschirmen (LCDs), strebt Presseberichten zufolge noch in diesem Sommer an die Börse. Mit dem Geld - es wird auf mehr als eine Milliarde Dollar spekuliert - soll die Produktionskapazität ausgeweitet werden. Ein Firmensprecher bezeichnete dies als Option, indes sei noch keine Entscheidung gefallen. Im Herbst 2003 hatte LG Philips einen Börsengang abgesagt, um die Erholung der Aktienmärkte abzuwarten.

Teles

Der Berliner Web-Dienstleister Teles AG setzt eigenen Angaben zufolge sein Aktienrückkaufprogramm fort. Rund 1,5 Prozent des Freefloats, etwa 170000 Papiere, sollen in nächster Zeit für bis zu zwei Millionen Euro erstanden werden. Der Abschwung der Tech-Werte an den Börsen kommt der Company dabei zugute: Belief sich der Xetra-Höchststand der Teles-Aktie in den vergangenen 52 Wochen auf 15,40 Euro, war das Papier zuletzt für rund elf Euro zu haben.

Tridion

Der niederländische Content-Management-Anbieter Tridion ändert seine Vertriebsstrategie: Mit Partnern will das Unternehmen künftig vertikale Märkte wie das Bildungs-, Gesundheits- und Finanzwesen gezielter ansprechen. Bis Jahresende sollen 50 Prozent der Einnahmen über Reseller erwirtschaftet werden. "Wichtige Accounts" werden jedoch weiterhin direkt verwaltet, hieß es.

Motorola

Der Wettbewerb nimmt auch zwischen den Offshore-Regionen zu: Motorola schließt seine Halbleiter-Entwicklungszentren in Hongkong, Taiwan und Singapur, um die Lohnkosten zu drücken. Im Gegenzug verlagert der Konzern Kapazitäten in seine Entwicklungszentren im indische Bangalore sowie im chinesischen Suzhou. Rund 50 Mitarbeiter verlieren ihren Job oder müssen umziehen.