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09.07.2004

Ticker

Oracle setzt auf BPM

Oracle hat den Business-Process-Management-(BPO-)Spezialisten Collaxa übernommen. Firmennahen Quellen zufolge geht es bei der Akquisition weniger um den Kundenstamm von Collaxa, sondern vielmehr um das Know-how des Unternehmens. Die Collaxa-Software, die auf der Sprache BPEL (Business Process Execution Language) basiert, will der Datenbankriese in seinen "Application Server 10g" integrieren. Oracles Konkurrenten IBM und Bea Systems haben ihre App-Server bereits mit BPM-Funktionen ausgestattet. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht genannt.

App-Server-Markt wächst

Das Geschäft mit Linux- und Unix-basierender Middleware wie Application-, Web- und Integrations- sowie Transaktions-Servern hat im vergangenen Jahr um 4,4 Prozent gegenüber 2002 auf weltweit rund sieben Milliarden Dollar zugelegt. Den Marktforschern von IDC zufolge wird der Markt auch in den kommenden vier Jahren um durchschnittlich vier Prozent wachsen. Mehr als die Hälfte des Markts teilen sich die großen Player IBM (35,6 Prozent), Bea Systems (11,5 Prozent) und Oracle (5,9 Prozent). Alle drei Anbieter haben 2003 im Vergleich zum Vorjahr Marktanteile hinzugewonnen.

Umsatzeinbruch bei PC-Ware

Die PC-Ware AG hat im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz- und Gewinn- einbruch erlitten. Der Nettoprofit ging von 4,1 Millionen auf 1,68 Millionen Euro zurück. Die Einnahmen schrumpften um fast 13 Prozent von 464,4 Millionen auf 404,5 Millionen Euro, wofür der Leipziger IT-Dienstleister neben der gesamtwirtschaftlichen Situation eine umsatzmindernde Änderung des Hauptlieferanten Microsoft verantwortlich macht. Im neuen Geschäftsjahr will PC-Ware aber wieder wachsen und sich dabei stärker auf das Systemhausgeschäft sowie auf seine Aktivitäten in Osteuropa konzentrieren.

Livingston kauft Bechtles IT-Rental

Der Darmstädter Hardwarevermieter Livingston Electronic Services übernimmt die IT-Rental-Abteilung des Systemhauses Bechtle. Der Deal umfasst Anlagegüter im Wert von mehr als einer Million Euro, berichteten die Unternehmen. Da darunter sind auch Hardwarekomponenten, die bislang noch nicht zum Angebot von Livingston gehörten. Zudem wollen die Darmstädter den kompletten Kundenstamm und alle Mitarbeiter der Bechtle-Unit in ihr Unternehmen integrieren.