Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

11.04.2003

Ticker

Gateway korrigiert Bilanzen

Der PC-Hersteller Gateway hat für seinen Jahresabschluss 2002 zwei Wochen Aufschub beantragt. Der Grund sind Fehlbuchungen in den Bilanzen der Jahre 2000 und 2001. Eigenen Angaben zufolge wurden die Umsätze um insgesamt 470 Millionen Dollar zu hoch ausgewiesen: Beim Geschäft mit PCs, die im Bundle mit einem AOL-Zugang verkauft werden, bilanzierte Gateway die Gebühren des Online-Dienstes als zusätzliche Einnahmen und machte die Zahlungen an AOL auf der Kostenseite geltend. Seit dem ersten Quartal 2001 weist der Direktanbieter seine Umsätze wieder korrekt aus, so dass für das Geschäftsjahr 2002 keine Korrekturen notwendig seien.

Intershop

Keinen guten Geschäftsverlauf im Ende März beendeten ersten Quartal musste die Jenaer Softwareschmiede Intershop AG einräumen. Demnach setzte die Company zwischen sechs und sieben Millionen Euro um; im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten sich die Einnahmen auf rund zwölf Millionen Euro belaufen. Der Lizenzumsatz soll voraussichtlich "deutlich unterhalb eigener Erwartungen" liegen, hieß es. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beträgt zwischen minus sechs und minus sieben Millionen Euro.

Lucent entschädigt Aktionäre

Mit der Zahlung von rund 568 Millionen Dollar hat Lucent die Schadensersatzklagen von 54 Aktionären, die dem Unternehmen Bilanzmanipulationen und unlautere Vertriebspraktiken vorwerfen, außergerichtlich beigelegt. Damit kam der TK-Ausrüster noch vergleichsweise glimpflich davon. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, hätte der Company, die ihre Bilanz bereits vor drei Jahren wegen Falschbuchungen um 679 Millionen Dollar Umsatz nach unten korrigieren musste, bei einer Niederlage vor Gericht die Insolvenz gedroht.

MSG Systems wächst weiter

Die MSG Systems AG hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2002 um 13 Prozent gegenüber 2001 von 144 Millionen auf 162 Millionen Euro gesteigert und die Zahl ihrer Mitarbeiter entgegen dem allgemeinen Branchentrend um 150 auf rund 1450 Festangestellte aufgestockt. Wachstumsmotor war Firmenangaben zufolge die hohe Nachfrage vor allem der Versicherungsbranche nach Beratungs- und Implementierungsleistungen im SAP-Umfeld. Angaben zum Betriebsergebnis veröffentlicht MSG nicht.