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22.11.2002

Ticker

Research in Motion

Der PDA-Anbieter Research in Motion (RIM), dessen "Blackberry"-Pager einst ein Hype waren, muss etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen. Das Unternehmen wolle im ersten Quartal 2003 die Gewinnschwelle erreichen, was nur mit rund 2000 Mitarbeitern möglich sei. Durch die Entlassungen ließen sich 20 bis 25 Millionen Dollar jährlich einsparen, hieß es. In den ersten sechs Monaten (Ende: 31. August) des Fiskaljahres hat die kanadische Company einen Nettoverlust von 25 Millionen Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz lag bei 145 Millionen Dollar.

Bauelemente

Der Markt für elektronische Bauelemente wird 2003 wieder ein moderates Wachstum verzeichnen, berichtet der Branchenverband ZVEI. Nach einer "zweijährigen Durststrecke" sei aber nur mit einem einstelligen Anstieg zu rechnen. Im laufenden Jahr verzeichnen die Hersteller von Bauelementen im Inlandsgeschäft voraussichtlich einen Rückgang von elf Prozent. Dies würde ein Volumen von 16,5 Milliarden Euro bedeuten. In der gesamten Elektroindustrie soll sich der Rückgang auf drei bis fünf Prozent belaufen.

Shiva

Shiva, der 1998 von Intel übernommene Spezialist für virtuelle private Netze (VPNs), lebt wieder auf. Käufer ist die US-amerikanische Startup-Firma Simple Access, die den ursprünglichen Namen reaktivieren will. Daneben entwickelt das Unternehmen Verschlüsselungslösungen sowie Firewalls. Intel hatte sich Shiva für den Preis von 185 Millionen Dollar als eigene Network Systems Group einverleibt. Wie viel Simple Access jetzt für die Transaktion bezahlt, wurde nicht mitgeteilt. Intel soll aber einen Anteil am Unternehmen behalten.

Business-Pläne

Kein gutes Haar lässt die Meta Group an den Geschäftsplänen von IT-Anbietern, die von dem Beratungsunternehmen überprüft worden sind. Ein Großteil der Business-Pläne sei schlicht unbrauchbar, hieß es. Noch immer spiegele sich darin das "Wunschdenken des Managements oder einer Konzernmutter wider". Hingegen blieben die realen Ziele und deren Umsetzung im lokalen Markt weitgehend unberücksichtigt, kritisierte die Meta Group. Erstaunlich sei vor allem, dass eine ganze Industrie ins Wanken gerät, obwohl der Markt keineswegs einbricht, sondern nur langsamer wächst.