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25.05.2001

Ticker

Consors im Minus

Der Online-Broker Consors hat erstmals seit dem Börsengang 1999 ein Quartal in den roten Zahlen abgeschlossen. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter beläuft sich auf minus 15,6 Millionen Euro, so das Unternehmen. Laut CEO Karl Schmidt durchlebe die Wirtschaft derzeit "die größte Finanzmarktkrise seit 1929". Der Online-Broker setzt daher auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Schlüsselgewalt

Die Rohde & Schwarz SIT GmbH, München, übernimmt von Siemens das Geschäftssegment der Hardwareverschlüsselung. Damit solle das Produktportfolio abgerundet werden. Rohde & Schwarz hatte bereits 1999 die Abteilung Informationssicherheit der Bosch Telecom GmbH gekauft. Die Kosten der Transaktion sind nicht bekannt.

Schwächephase

Der irische Security-Softwareanbieter Baltimore Technologies entlässt 250 Mitarbeiter oder rund 20 Prozent der Belegschaft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001 betrug der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) rund 27,5 Millionen Euro, der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 38,5 Millionen Euro. Grund für die schleppende Entwicklung sei die schlechte Konjunktur.

Bauplaner

"Insgesamt zufrieden" ist die Nemetschek AG mit dem Verlauf des ersten Quartals 2001, das im eigenen Plan abgeschlossen wurde. Der Umsatz belief sich auf 63,4 Millionen Mark, was einen Zuwachs von 4,7 Prozent bedeutet. Das Betriebsergebnis sank von 7,6 Millionen Mark im Vorjahreszeitraum auf 3,7 Millionen Mark, der Nettoertrag liegt bei 500000 Mark. Für das Gesamtjahr sind Einnahmen von 275 Millionen Mark und ein Ebit von 29 Millionen Mark geplant.

Rausschmeißer

Der US-Carrier Teligent leidet unter hohen Kosten für den Aufbau der Netzinfrastruktur. Rund 900 Mitarbeiter - mehr als ein Drittel - werden daher entlassen. Innerhalb des letzten Jahres fiel der Aktienkurs um 98 Prozent, der direkte Wettbewerber Winstar musste inzwischen Gläubigerschutz beantragen.

Ausgeliefert

"Pizza statt Greencard" war das Motto des Münchner Content-Brokers Tanto im vergangenen Jahr. Neue Angestellte sollten mittels Werbung auf den Schachteln eines Pizzalieferdienstes gewonnen werden. Nun hat Tanto Insolvenz beantragt.