Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.01.1997

Ticker

THOMSON-PRIVATISIERUNG ERFOLGT IN ZWEI ETAPPEN

Der Verkauf des staatlichen Rüstungs- und Unterhaltungselektronik-Konzerns Thomson S.A. an private Unternehmen wird in zwei Etappen erfolgen. Dies teilte nun die Regierung in Paris mit, nachdem die Privatisierungskommssion kürzlich einen ersten Plan zur Privatisierung der Gruppe abgelehnt hatte. Das neue Verfahren sieht vor, daß die gewinnbringende Sparte Rüstungselektronik (Thomson CSF) so schnell wie möglich verkauft werden soll. Die derzeit kräftig rote Zahlen schreibende Unterhaltungselektronik-Division (Thomson Multimedia) soll hingegen erst mit neuem Eigenkapital ausgestattet werden, bevor sie etwaigen Interessenten angeboten wird.

MAGNA MEDIA VERLAG SCHREIBT ROTE ZAHLEN

Die in Haar bei München ansässige Verlagsgruppe Magna Media AG, die in einem Zwischenbericht für 1996 bereits für den Konzern ein negatives Ergebnis angekündigt hatte, erwartet jetzt entgegen den ursprünglichen Prognosen auch für die AG rote Zahlen. Begründet wird dies dem "Handelsblatt" zufolge mit erheblichen Investitionen in den Titel "Power Play", um dessen führende Position im Bereich Computerspiele weiter auszubauen. Außerdem werden marktbedingte Umsatzrückgänge beim "Amiga Magazin" angeführt. Darüber hinaus sei das Ergebnis der AG durch eine unvorhersehbare Steuernachzahlungsforderung für die 1992 veräußerte US-Tochter M&T Publishing beeinflußt worden. Für das kommende Jahr geht Magna Media jedoch davon aus, daß Konzern und AG wieder schwarze Zahlen schreiben.

FRANCE TELECOM IN AG UMGEWANDELT

Die staatliche Telefongesellschaft France Télécom wurde zum 1. Januar 1997 formell in eine AG umgewandelt, deren Kapital teilweise zur Zeichnung an der Börse ausgeschrieben wird. Eine erste Tranche von 20 bis 25 Prozent wird voraussichtlich in der zweiten Aprilhälfte an der Pariser Börse gehandelt weitere Tranchen sollen später folgen. Der Staat wird aber in jedem Fall eine Kontrollmehrheit von 51,1 Prozent behalten, hieß es in Paris. France-Télécom-Präsident Michel Bon kündigte für 1997 und 1998 Tarifsenkungen bei Ferngesprächen im Inland beziehungsweise ins Ausland an.