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19.03.1999 - 

Ticketverkäufe via Web sorgen für Streit

Ticketverkäufe via Web sorgen für Streit Reiseagenturen im Clinch mit Fluggesellschaften

MÜNCHEN (CW) - Reiseagenturen verlieren durch Online- Direktverkäufe von Fluggesellschaften deutliche Marktanteile. Drei US-Verbände aus der Reisebranche wollen nun das Justizministerium auffordern, die Praktiken der Airlines auf Wettbewerbswidrigkeit zu überprüfen.

Die American Society of Travel Agents (Asta), die Interactive Services Association und die Coalition for Travel Industry Parity werfen den Fluggesellschaften vor, das Internet als proprietären Vertriebskanal zu etablieren. Die Machtinstrumente der Airlines machten es beinahe unmöglich, daß Agenturen mit Online-Buchungen Geld verdienen, so Asta-Sprecher James Ashurst. In den USA können die Gesellschaften Einzelhandelspreise vorschreiben und Provisionsgrenzen festlegen. Agenturen dürfen außerdem keine Tages-Tickets verkaufen.

Das Marktforschungsunternehmen Jupiter Communications hat festgestellt, daß Reiseagenturen 1997 nur 52 Prozent aller Flugtickets verkauft haben, während es ein Jahr zuvor noch 75 Prozent waren. Ein Sprecher von British Airways (BA) kommentierte den Vorstoß der US-Verbände am Rande der Airlinesinternet99- Konferenz lakonisch mit den Worten: "Sie werden sich anpassen müssen." BA selbst möchte bis zum Jahr 2003 die Hälfte seiner Tickets online verkaufen.