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05.11.1999

Tiefer Fall

Peoplesoft hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres erneut kräftige Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Der Umsatz fiel von 351,3 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf nunmehr 303,1 Millionen Dollar. Im gleichen Abschnitt sank der Gewinn um gut 88 Prozent von 44,2 auf 5,2 Millionen Dollar. Damit belief sich der Profit pro Aktie auf zwei Cent, nachdem er im dritten Quartal 1998 noch 17 Cent betragen hatte. Analysten hatten lediglich mit einem Cent Gewinn pro Anteilschein gerechnet.

Während die Service-Umsätze um 20 Prozent zulegen konnten, fiel das Lizenzgeschäft rapide ab: Wurde im dritten Quartal 1998 noch Software im Gegenwert von 147,3 Millionen Dollar verkauft, orderten Kunden im letzten Berichtszeitraum nur noch Programme für 48,8 Millionen Dollar. Damit macht das Unternehmen rund 80 Prozent der Umsätze mit Dienstleistungen. In einer Erklärung sprach der neue Peoplesoft-CEO Craig Conway von einem "Jahr der Veränderung" für das Unternehmen und die gesamte ERP-Branche. Peoplesoft hat weltweit eigenen Angaben zufolge rund 3300 Kunden, in Deutschland nutzen etwa 120 Unternehmen die Programme aus Kalifornien.