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31.08.1990 - 

Bedarf unter anderem im Bereich Bildverarbeitung

Timeplex: FDDI zieht in den 90er Jahren weite Kreise

AUCKLAND (IDG) - Durch den zunehmenden Einsatz von Workstations, grafischen Anwendungen und der Bildverarbeitung erhält auch das Fiber Distributed Data Interface (FDDI) Aufwind.

Nach Angaben des Marketing-Managers von Timeplex für Australien und Neuseeland, Drew Kelton, spielt der im Juli gänzlich verabschiedete Glasfaser-Standard in den 90er Jahren eine dominante Rolle und wird nach '92 Ethernet sogar überrunden.

Die Kundenanforderungen gingen - so Kelton weiter - in Richtung 150 Mbit/s. Ethernet mit lediglich 10 Mbit/s könne auf die Dauer nicht mithalten. Die technologischen Fortschritte kämen in erster Linie Unternehmen zugute, die CAD- sowie Glasfaser-Applikationen fahren und auf Electronic Publishing setzen.

Das Volumen des Marktes Bildverarbeitung wurde 1988 auf 800 Millionen Dollar geschätzt; 1993 sollen sieben Milliarden Dollar im Spiel sein. Laut Kelton wird das Hauptgewicht künftig auf FDDI-Backbones gelegt, die im Rahmen verteilter Datenverarbeitungsansätze Multivendor-Konfigurationen mit LANs, Workstations und PCs ermöglichen.

Der Aufschwung des Fiber Distributed Data Interface greift nach Meinung von Timeplex nicht nur bei Neuverkabelungen, sondern auch bei Netzumrüstungen in alten Gebäuden. Benötigt werde der Glasfaser-Standard auch dann, wenn es darum gehe in einem Kommunikationsverbund auf bis zu 1000 Mikros hochzurüsten und die Einbindung von mehreren Unix-Workstations zu realisieren. In diesen Fällen reiche die Kapazität von Telefonkabeln nicht mehr aus.