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05.08.1977 - 

Sprunghafter Zuwachs zu erwarten :

Timesharing als Angebot für die Fachabteilung

FRANKFURT/MÜNCHEN (ee) - Sprunghaften Umsatzzuwachs prophezeit die Diebold Marktforschung den Timesharing-Anbietern in der Bundesrepublik, nachdem vom Marketing her "endlich die richtigen Ansprechpartner auf der Anwenderseite" gefunden wurden, so Diebold Mitarbeiter Fritz R. Müller. Nach seiner Rechnung würde der Timeshare-Umsatz in der Bundesrepublik nach 20 Millionen 1976 ("die die untere Grenze des Umsatzvolumens darstellen können") über 26 Millionen auf 34, dann 42 und schließlich 50 Millionen Mark im Jahr 1980 anwachsen. Eher spekulativ ist die für 1985 prognostizierte Zahl von 100 Millionen Mark Umsatz.

Für die Marktforscher ist der Durchbruch des Timesharings darauf zurückzuführen, daß dieses Dienstleistungsangebot nunmehr direkt in der Fachabteilung vermarktet wird. Ursprünglich waren RZ-Leiter die eher blockierende Anlaufperson, die dieses Angebot nach Auffassung Diebolds mit dem Argument ablehnten, "daß wir das selber machen".

Nach den Erhebungen der Frankfurter nutzen gegenwärtig 1500 Anwender, und zwar vor allem Großunternehmen in den Branchen Lebensmittel, Papier, Pharma, Chemie und Mineralölindustrie, die zu sechzig bis siebzig Prozent mehr als 100 Millionen Mark jährlichen Unternehmens-Umsatz erzielen, Timesharing. Überraschend ist die Feststellung der Diebold Marktforschung, daß nur 20 Prozent der Anwendungen im technischen Bereich liegen.