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14.10.1977 - 

Starke Worte von Prime:

Timesharing-Attacke zur Jahreswende erwartet

WIESBADEN (ee) - Zum Jahresende hofft Prime-Deutschland-Geschäftsführer Hans Dieter Holler den Bestand von 140 Prime-Installationen in der Bundesrepublik an die Muttergesellschaft in Framingham/Massachusetts rapportieren zu können. Bis dahin muß er stramm verkaufen, denn gegenwärtig sind zwischen Flensburg und Watzmann erst 120-Anlagen im OEM-Geschäft angeschlossen worden; bei 70 Endkunden stehen Anlagen im Wert von bis zu 250 000 Mark, bei 50 Rechnern, die zwischen 30 000 und 40 000 Mark kosten, so daß die Gesamtinstallationen beim Endkunden etwa 20 Millionen Mark repräsentieren.

Holler ist um sein Jahresergebnis nicht bange: "In Deutschland ist das Computerverkaufen nicht unbedingt schwierig, wenn man ein gutes Produkt hat", trumpft er auf und schiebt als Prime-Stärke in den Vordergrund: "Wir haben nie nur verkauft, sondern anwenderbezogen gedacht." So verstünden Prime-Mitarbeiter nicht nur etwas von der Software, die sie verkaufen, sondern auch von der Branche, der sie diese Lösung verkauften. Holler erwartet mit dem Beginn des Jahres 1978 eine Offensive der Konkurrenz gegen die Prime-Domäne im Timesharing-Bereich, glaubt aber, wie bisher ins Geschäft zu kommen. Denn: "Gegen Marktführer wie DEC rennen wir nicht an, wir rennen denen zwischen den Beinen durch."

Der bundesdeutsche Markt ist für Prime nach dem Home-Market USA und Großbritannien inzwischen der drittwichtigste Markt, der 10 Prozent des Jahresumsatzes beisteuert.