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07.03.2016 - 

Warum moderne Mittel unverzichtbar sind

Tipps zur digitalen Moderation

Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT.

Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.
Großveranstaltungen können mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik dynamischer und effektiver sowie interaktiver gestaltet werden. Deshalb nutzen immer mehr Unternehmen und Verbände die Technik zum Gestalten ihrer Tagungen und Kongresse, sagt Sabine Machwürth.

Je vernetzter die Strukturen in Unternehmen und je komplexer ihre Problemlösungen sind, umso größer ist ihr Bedarf an bereichsübergreifender Abstimmung und Kooperation. Entsprechend viele Workshops und Meetings finden heute in den Unternehmen statt.

Interaktiv gestaltete Meetings und Workshops kommen bei den Teilnehmern gut an.
Interaktiv gestaltete Meetings und Workshops kommen bei den Teilnehmern gut an.
Foto: Matej Kastelic - shutterstock.com

Bei diesen Events stehen die Unternehmen - speziell wenn an ihnen Hunderte oder gar Tausende von Personen teilnehmen - oft vor der Frage: Wie können wir die Teilnehmer so einbinden, dass einerseits alle aktiv an der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung mitwirken können und andererseits der Prozess handelbar bleibt? Denn wenn sehr viele Mitarbeiter an der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung mitwirken sollen, dann stoßen die klassischen Moderationsmethoden - mit Pinnwand und Flipchart - an ihre Grenzen. Aus folgenden Gründen:

  1. Es erfordert zu viel Zeit bis alle Teilnehmer ihre Meinungen oder Einschätzungen abgegeben haben.

  2. Die Teilnehmer beeinflussen sich bei Befragungen wechselseitig, so dass kein objektives Stimmungsbild entsteht.

  3. Es vergeht zu viel Zeit bis alle Voten oder Beiträge ausgewertet sind, so dass mit den Ergebnissen weitergearbeitet werden kann.

Das Dokumentieren der gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse ist sehr zeitaufwändig, weil die auf Papierbogen notierten Informationen zunächst am PC erfasst werden müssen, bevor sie zum Beispiel als Handout an die Teilnehmer oder Auftraggeber gesandt werden können.

Hinzu kommt: Mit den klassischen Moderationsmethoden lassen sich nur die Voten oder Beiträge der Personen im Raum erfassen. Mit ihnen können nicht Personengruppen, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, in den Prozess integriert werden. Dies ist in größeren Unternehmen mit mehreren Niederlassungen jedoch oft nötig.

Events interaktiver gestalten

Mit der modernen Informations- und Kommunikationstechnik können Unternehmen und Verbände ihre Veranstaltungen nicht nur dynamischer und effektiver, sondern auch interaktiver gestalten. So lassen sich zum Beispiel, wenn genügend kleine digitale Helfer wie Smartphones, Tablets oder Laptops nebst einer entsprechenden Software zur Verfügung stehen, durchaus Veranstaltungsdesigns für Mega-Gruppen schmieden, bei denen

  1. alle Teilnehmer Fragen an die Referenten stellen können,

  2. sie regelmäßig nach ihrer Einschätzung gefragt werden und

  3. die Teilnehmer in wechselnden, sich spontan bildenden Kleingruppen an Problemlösungen arbeiten.

Denn mit der modernen Informations- und Kommunikationstechnik können die Meinungen und Lösungsvorschläge der Teilnehmer schnell erfasst sowie ausgewertet und visualisiert werden, so dass die relevanten Einzelbeiträge und verdichteten Ergebnisse weiterbearbeitet werden können.

Entsprechend viele Unternehmen und Verbände führen inzwischen mit Hilfe der sogenannten digitalen Moderation die unterschiedlichsten Formen von Veranstaltungen durch - von (Change- , Strategie- und Vertriebs-)Workshops, über (Händler-, Management- und Führungskräfte-)Tagungen bis hin zu Großveranstaltungen wie Betriebsversammlungen sowie Open-Space-Veranstaltungen und Zukunftskonferenzen.