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25.10.1996 - 

Integriertes System- und Netzwerk-Management

Tivoli schlägt Brücke zwischen Systemview und TME 10

25.10.1996

Zwischen dem Mainframe und verteilten Systemen sollen alle Barrieren fallen, heißt es beim Anbieter. Statt spezieller Management-Werkzeuge für verschiedene Netz- beziehungsweise Rechnerumgebungen will man mit TME 10 GEM eine Cross-Platform-Lösung anbieten, die vom Host bis zum Desktop reicht und außer Client-Server-Techniken auch Intranets beziehungsweise das Internet einbezieht.

Als wesentliche Komponente dafür wird der "Applications Policy Manager" eingeführt, der auf Tivolis Application Management Specification basiert und eine einheitliche Administration auf der Ebene von Geschäftsanwendungen ermöglichen soll. Das Tool erkennt laut Tivoli "die Verhältnisse zwischen Anwendungen". Als Beispiel nennt der Hersteller ein E-Mail-System, bei dem Host-Komponenten mit Windows-NT-Programmen und einer Internet-Verbindung kombiniert werden. Mit Hilfe des Applications Policy Managers lasse sich eine derartige E-Mail-Konfiguration nach einheitlichen Regeln kontrollieren und steuern, unabhängig davon, welches System (MS-Mail, Notes oder Officevision) dahinter zum Einsatz komme. Eventuell auftretende Probleme werden anhand eines standardisierten Befehlssatzes korrigiert. Dieser Ansatz sei prinzipiell auch für andere Anwendungsbeispiele möglich.

Bei den zwischen der Systemview- und der TME-10-Konsole realisierten Gateways handelt es sich um die "Management Integration Services". Sie bieten nun die Möglichkeit, OS/390- und verteilte Umgebungen als zusammenhängendes System zu bearbeiten, wobei es keine Rolle spielt, von wo aus die IT-Ressourcen gesteuert werden. Betroffen davon sind die Bereiche Problem- und Sicherheits-Management, Event-Automation sowie das Netzwerk-Management und die Netzoperationen.

Zu den von TME 10 GEM unterstützten Plattformen gehören MVS, OS/390, Windows NT Server, Unix und OS/2.