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Sprint drängt auf Restrukturierung


06.08.1999 - 

TK-Allianz Global One schreibt weiter rote Zahlen

BOSTON (IDG) - Bei Global One, dem Joint-venture von Telekom, France Télécom und Sprint, hängt der Haussegen weiter schief. Der global agierende Player schrieb erneut rote Zahlen, und Anteilseigner Sprint drängt auf eine Restrukturierung.

Während Global One in seinen Pressemeldungen unermüdlich von Erfolgen der weltweiten TK-Allianz berichtet, sprechen die Bücher des Joint-ventures eine andere Sprache. So fiel im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres der Umsatz um sieben Prozent auf 214 Millionen Dollar. Daraus ergibt sich laut Sprint für dieses Quartal ein Minus von 315 Millionen Dollar. Hiervon müssen die Amerikaner, die mit 20 Prozent an Global One beteiligt sind, 63 Millionen Dollar mittragen.

Angesichts der schlechten Geschäftsentwicklung drängt Sprint auf eine Restrukturierung der Besitzverhältnisse. Wegen der laufenden Gespräche wollte Art Krause, Sprints Chief Financial Officer, keine weiteren Aussagen zur Zukunft der TK-Allianz machen. Er bekräftigte lediglich, daß Sprint auf eine schnelle Lösung hoffe. Ob dies gelingt, ist fraglich. Seit dem gescheiterten Übernahmeversuch der Telekom bei Telecom Italia ist das Verhältnis zum Partner France Télécom angespannt.