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07.11.2003 - 

Rückblende

TK-Ausrüster sparen sich fit

Hinter den Herstellern für Enterprise-Networking-Equipment liegt eine turbulente Zeit. Die Anbieter in der Branche gehen seit dem Geschäftsjahr 2001 mehr oder weniger am Stock, weil die Kunden an ihren Unternehmensnetzen nur das Allernötigste sanieren. Infolgedessen entwickelten sich in den letzten drei Jahren bei fast allen Providern die Umsätze rückläufig oder stagnierend. Streng genommen hat keiner der Protagonisten eine makellose Bilanz. Auch Marktführer Cisco bekommt die Krise zu spüren. Nach Rekordeinnahmen von 22,3 Milliarden Dollar im Jahr 2001, aber einem Verlust von rund einer Milliarde Dollar, hat sich der Umsatz in den Geschäftsjahren 2002 und 2003 bei 18,9 Milliarden Dollar eingependelt. Während Cisco zumindest nicht weiter verloren hat, weisen die übrigen Anbieter 3Com, Alcatel, Avaya, Extreme und Nortel in ihren Jahres- und Monatsbilanzen immer noch sinkende Erlöse aus. Allerdings gibt es Anzeichen für eine Trendwende. Avaya schrieb im zurückliegenden Geschäftsjahr zwar ein Umsatzminus von 12,5 Prozent, konnte im vierten Quartal aber ein leichtes Plus von 4,3 Prozent melden. Ermutigend ist auch die Entwicklung bei Alcatel, Extreme und Nortel, die zuletzt trotz bröckelnder Einnahmen positive Quartalszahlen berichteten. Dieser Trend macht deutlich, dass die Restrukturierungsmaßnahmen langsam greifen und sich die Branche ihren Ertrag zusammenspart - mehr ist zurzeit nicht drin. (pg)