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Networld+Interop: Sprint und Bell South kündigen Dienste an


13.10.2000 - 

TK-Größen steigen in Markt für Managed Services ein

ATLANTA (IDG) - Erste Carrier bieten Kunden jetzt Managed Services an. Bell South, Sprint und Cable & Wireless präsentierten auf der Networld+Interop in Atlanta entsprechende Dienste. Managed-Service-Provider (MSPs) liefern anders als Application-Service-Provider (ASPs) nicht nur outgesourcte Anwendungen, sondern verwalten zusätzlich auch noch die Infrastruktur des Kunden.

MSPs konkurrieren nicht notwendigerweise mit ASPs. Oft kooperieren beide Parteien, wobei der MSP dem ASP Services zur Verfügung stellt, dennoch gibt es Überlappungen zwischen beiden Formen von Dienstleistern. Manche Firmen hadern zum Beispiel mit dem schnellen Release-Wechsel bei bestimmten Produkten. Ein Service-Provider - egal welcher Couleur - kann die IT-Abteilung entlasten, dort intern Ressourcen freisetzen und schneller auf neue Trends reagieren als diese.

Analysten zufolge fördert die wachsende Abhängigkeit der Großunternehmen von Applikationen die Bereitschaft zum Outsourcing, also auch zum Einkauf von Managed Services. Heute schon eine gewisse Verbreitung hat die Auslagerung von Web-Hosting sowie des Betriebs außerhalb der regulären Arbeitszeit. Langsam tasten sich Unternehmen auch an das Outsourcing weiterer Funktionen heran. Dazu tragen die Hoffnung auf spezifische Verbesserungen der Geschäftsprozesse bei sowie verbindliche Service-Level-Agreements.

Auch auf der diesjährigen Networld + Interop in Atlanta spiegelte sich diese Entwicklung zu Managed Services wider. Sprint arbeitet beispielsweise mit Open Market zusammen, um seine Web-Hosting- und E-Commerce-Services herauszuputzen. Der Carrier will insbesondere Open Markets E-Commerce-Engine "Transact 5" nutzbar machen. Während sich viele Wettbewerber auf kleine und mittelgroße Firmen konzentrieren, die gerade eine Internet-Präsenz aufbauen, visiert Sprint größere Unternehmen als Kunden an, die ihren Internet-Auftritt erweitern und verbessern wollen.

Bell South bündelt Kräfte mit QwestEin zweiter MSP-Kandidat ist Bell South, eine lokale amerikanische Telefongesellschaft, die schon eine massive Präsenz in ihrem Einzugsgebiet erlangt hat. Bell South hat dazu seine Kräfte mit Qwest und Sun Microsystems gebündelt. Gemeinsam wollen diese Firmen ein Paket von Datendiensten auf den Markt bringen. Diese "E-Platform" soll ihre Kundenbasis erweitern.

Der britische Carrier Cable & Wireless (C & W) hat auf der Networld+Interop sein lange und heftig beworbenes ASP-Angebot "A-Services" vorgestellt. Das Unternehmen wendet sich vor allem an kleine und mittelgroße Firmen. Zu dem Angebot gehört ein virtueller Desktop, der aus Microsofts Office, Exchange und Outlook, auf einer "Ipaq" Internet-Maschine von Compaq sowie einer Netzanbindung besteht. Später will C & W auch größere Unternehmen in Angriff nehmen. Dann plant es, Customer Relationship Management (CRM) und administrative Anwendungen für die Finanzen in das Paket zu integrieren.

Nicht zuletzt stellte @Manage einen Web-basierenden Management-Service vor. Den Dienst können größere IT-Abteilungen direkt über den Anbieter oder einen Service-Provider beziehen. Er bietet Echtzeitüberwachung von Netzgeräten, Applikationen, Services, privatem IP-Adressraum und URLs. "Secure@Management" liefert darüber hinaus Informationen über schlechte Performance oder Ausfälle von Websites.