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12.06.1981 - 

Auch andere Produktbereiche auf Sparflamme:

Tl stellt Bubble-Produktion ein

DALLAS (CW) - Eine Notbremse zieht die mit zunehmenden Schwierigkeiten

konfrontierte Texas Instruments Inc., Dallas/Texas, mit der Entlassung von 2800

Mitarbeitern und der Bereinigung verschiedener, unrentabler Produktreihen. Damit hofft TI,

die Kurzarbeit, von der weltweit zehn Prozent der Mitarbeiter betroffen sind, beenden zu

können und wieder voll profitabel zu werden.

Derzeit sind weltweit 9000 Arbeitnehmer von der Kurzarbeit betroffen. Die

Gesellschaft erwartet nach eigenen Angaben von der Personalreduzierung eine Rückkehr

zur Vollbeschäftigung im dritten Quartal dieses Jahres, sofern die Weltnachfrage nach TI-

Produkten nicht weiter nachlasse.

Flankierend wird die Produktpalette bereinigt. Von einer Produktionseinstellung

betroffen sind die Bereiche Bubble-Memories, Flüssigkristallanzeigen, Plasma-Bildschirme

und ausgewählte diskrete Halbleiterprodukte. Die Gesellschaft wolle zudem ihre Aktivitäten

auf dem Sektor Digitaluhren einschränken verlautet aus Amerika .

Der amerikanische Pressesprecher bemerkte zur Problematik der Bubble Memories,

so die COMPUTERWORLD, daß andere Produkte sich dem Break-even-Punkt schneller

genähert hätten, und deshalb die Produktion der Magnetblasenspeicher eingestellt werde.

Die eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Kunden sollen, so der US-Sprecher

des Unternehmens, voll erfüllt werden. Auch werde die Wartungs- und Reparaturkapazität

voll aufrechterhalten .

"Wir arbeiten in Deutschland an einer individuellen Lösung dieses Problems", sagt

Hermann Josef Pörtner, Pressesprecher der deutschen Tochter. Die von dem

Produktionsstop betroffenen Artikel werden in Deutschland nicht hergestellt.

Als roter Faden ziehe sich, so der Pressereferent, generell durch diesen

"strategischen Rückzug" das Beherrschen, sich auf Produktlinien zu konzentrieren, die den

TI-Standards der Profitabilität entsprächen.

Das Unternehmen hat weltweit einen Umsatz von rund 4,1 Milliarden Dollar im

letzten Jahr gemacht (1979: 3,22). Die Gewinne entwickelten sich von 173 Millionen Dollar

des Jahres 1979 auf 212 Millionen im vergangenen Geschäftsjahr.