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24.07.1987 - 

Umsatzschwerpunkt bei der privaten Kommunikationstechnik:

TN: Geschäft mit der Post unter Vorjahresniveau

FRANKFURT (CW) - Zufrieden zeigt sich die Geschäftsleitung der Telenorma (TN) mit dem Geschäftsergebnis für 1986. Das zur Bosch-Gruppe gehörende Unternehmen konnte Im Bereich Kommunikationssysteme seinen Umsatz weltweit um 3,6 Prozent auf mehr als zwei Milliarden Mark steigern. Damit liegt Telenorma - wie auch die SEL, die ihren Umsatz sogar um 4,5 Prozent steigern konnte - bei den Jahresergebnissen über dem Branchendurchschnitt von 3,3 Prozent Wachstum.

Im inländischen Privatgeschäft war ein Zuwachs von neun Prozent zu verzeichnen. Das Geschäft mit der Deutschen Bundespost erreichte hingegen nicht mehr das Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuß betragt 79 Millionen Mark, wobei die Erhöhung um 32 Millionen Mark nach Angaben des Unternehmens auf Sondereinflüsse zurückzuführen ist.

Umsatzschwerpunkt war wie im Vorjahr die private Kommunikationstechnik mit 1,2 Milliarden Mark, gefolgt von der Informationstechnik mit einem Umsatzplus von 13 Prozent auf 525 Millionen Mark. "Über Erwarten stark" wurde das Wachstum bei Gefahrenmeldesystemen bezeichnet. In der öffentlichen Kommunikationstechnik stieg der Umsatz um rund acht Prozent auf 263 Millionen Mark. Bei digitalen ISDN-orientierten Systemen zählt Telenorma sich zu den führenden Anbietern auf dem deutschen Markt: Insgesamt 4300 digitale Nebenstellen mit rund 360 000 Teilnehmeranschlüssen lieferte Telenorma seit der Einführung der Geräte im April dieses Jahres bis Juni aus. Von den 1986 neu eingeführten Kommunikationsendgeräten wurden bisher rund 30 000 Einheiten verkauft.

Bei der Inlandsnachfrage im Privatgeschäft kann das Unternehmen auf zweistellige Zuwachsraten verweisen. Das Auslandsgeschäft litt unter Einbußen mangels Aufträgen ausländischer Postverwaltungen. Der Auftragsbestand verringerte sich durch eine beschleunigte Auftragsabwicklung in diesem Bereich von 887 Millionen Mark im Jahre 1985 auf 782 Millionen Mark.

Schwerpunkte der elf Prozent höheren Entwicklungsaufwendungen von 137 Millionen Mark waren ein neues Endgeräteprogramm und anwenderbezogene Software für die Bürokommunikation. Weiter ausgebaut wurden die Vertriebs- und Dienstleistungsbereiche.

Den von 512 auf 549 Millionen Mark gestiegenen Finanzbedarf begründet das Unternehmen mit gewachsenem Sach- und Mietanlagevermögen (455 Millionen Mark) sowie Rückführung - der Verbindlichkeiten (79 Millionen Mark). Am Jahresende beschäftigte Telenorma rund 18 000 Mitarbeiter. Mit dem Übergang von der analogen zur digitalen Kommunikationstechnik verringerte sich die Zahl der Beschäftigten trotz zusätzlicher Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung und Vertrieb um 470.