Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Apple-Mitarbeiterin packt aus

Todesdrohungen, Lieblingseis und das schlechteste Apple-Produkt überhaupt

01.06.2016
Apple gilt als teuerstes Unternehmen der Welt und als Wunsch-Arbeitgeber für viele Menschen. Hinter den Kulissen sieht es aber offenbar nicht immer so rosig aus, und das gilt nicht nur für die Fließbandarbeiter in Asien. Eine ehemalige Mitarbeiterin berichtet von den Vorgängen im Apple Store.
Der Apple Store in Palo Alto
Der Apple Store in Palo Alto
Foto: Apple

Wenn ehemalige Mitarbeiter eines Unternehmens aus dem Nähkästchen plaudern, kommen nicht selten unangenehme Details zum Vorschein. Nicht anders ist es bei dem Interview, das Business Insider mit einer Frau geführt hat, die vier Jahre lang bei Apple arbeitete. Dabei erzählte die Mitarbeiterin, dass Apple stark darauf versessen sei, persönliche Informationen über die Kunden zu erlangen. Auch Fragen nach dem Beruf und dem Lieblingseis sollen die Mitarbeiter stellen, um die Verkaufsgespräche auf eine persönliche Ebene zu bringen. Das erleichtere die Verkäufe. Finanzielle Vorteile hat ein erfolgreicher Verkäufer aber erst einmal nicht, denn auch bei lukrativen Firmendeals wird keine Provision ausgezahlt. Aufstiegschancen sind der Verkäuferin zufolge zudem kaum vorhanden, die Filialleiter werden stets von außerhalb und nicht aus dem Personal eines Ladens rekrutiert.

Inklusive bei einer Tätigkeit für Apple scheint es jedoch zu sein, Drohungen aushalten zu müssen - und zwar von der Kundschaft. Ihr selbst sei gedroht worden, überfahren zu werden, wenn sie nicht für eine kostenlose Reparatur außerhalb der Garantie sorge. Generell käme es bei jedem Mitarbeiter nahezu täglich vor, das Gespräche mit Kunden eskalieren und der Manager eingreifen muss, an der Genius Bar sei die Häufigkeit am größten. Das klingt nachvollziehbar, schließlich wird dort der Support geleistet.

Wer denkt, dass die Apple-Store-Mitarbeiter ein neues iPhone bereits Wochen vorher zu Gesicht bekommen, liegt falsch. Die Lieferungen erfolgten stets erst in der Nacht vor dem Launch eines neuen Produktes, so die ehemalige Verkäuferin. Das hat den Nachteil, dass die Mitarbeiter im Apple Store ein neues Produkt am ersten Tag nicht besser kennen als die Kunden, die es kaufen möchten.

Das schlechteste Apple-Produkt

Zum Schluss des Interviews wird die ehemalige Apple-Mitarbeiterin gefragt, welches Apple-Produkt sie für das schlechteste hält. Das sei in jedem Fall die Apple Watch, der derzeit - ähnlich wie damals dem ersten iPad - noch zu viele Funktionen fehlten, die dann mit der zweiten Generation kämen. Apropos Apple Watch: Die konnten die Apple-Mitarbeiter zum halben Preis kaufen. Solche hohen und generelle Rabatte gewährt Apple selten, hierbei ging es darum, dass die Mitarbeiter der Kundschaft die Uhr dann besser erklären können. Umso interessanter, dass gerade dieses Produkt offenbar von den Mitarbeitern schlecht bewertet wird.

powered by AreaMobile