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26.01.1996

Todsicher keine Hardrocker

MUENCHEN (jm) - Wesentlich weniger sicher als Asia Connect fuehlte sich die Sun Microsystems Computer Corp. (SMCC) mit ihrem Unternehmens-DV-Netz - vielleicht, weil sie als Rechnerhersteller und vor allem als Betriebssystem-Entwickler weiss, was man alles nicht von einem Computersystem erwarten darf.

Dankbar nahm sich die Scott-McNealy-Company deshalb eines Gestrandeten an: Dan Farmer war zu einiger Beruehmtheit gelangt und bei Silicon Graphics (SGI) gefeuert worden als Schoepfer des Softwareprogramms "Satan". Einziger Zweck des Tools: Aufspueren von Sicherheitsluecken in Computersystemen.

Farmer glaubte, Unternehmen einen Riesengefallen zu tun, indem er das Programm unentgeltlich ins Internet stellte. Jede Firma sollte Gelegenheit erhalten, ihre hauseigene Computeranlage auf Herz und Nieren zu pruefen. SGI stufte diesen Baerendienst jedoch als nicht akzeptable Arbeitsbeschaffungsmassnahme fuer ohnehin gestresste DV- Leiter und unvereinbar mit dem Firmen-Verhaltenskodex ein.

Seit knapp einem Jahr knackt der Leder- und Motorradliebhaber nun schon an Suns Rechnernetz. Dieses eine Mal haelt Sun ausnahmsweise mit Erfolgsstories hinter dem Berg. Ihm zur Seite steht Whitfield Diffie als Kryptografie-Meister.