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14.01.2000 - 

Speicher-Management/Kommentar

Tohuwabohu im Speicherland

Die Datenmengen, die sich in den Speichern der Datenzentren türmen, werden von Tag zu Tag größer. Und in einer Zeit, in die richtige Information über Leben und Sterben eines Unternehmens entscheidet, treibt die Verwaltung vielen Administratoren den Angstschweiß auf die Stirn. Angesichts des Durcheinanders auf dem Speichermarkt nur zu verständlich.

Die Anwender quälen viele Fragen: Welches Medium soll ich wählen? Welche Speicherarchitektur ist die richtige? Wie soll ich die Informationen verwalten? Warum lagere ich die ganze Geschichte nicht aus? Von dieser Unsicherheit profitieren in erster Linie die Anbieter. Jeder hat gleich eine "Lösung" parat. Hinterfragt man die angebotenen Konzepte, bleiben jedoch viele Fragen offen. Die im letzten Jahr in Mode gekommenen Storage Area Networks kränkeln zum Beispiel immer noch an fehlenden Standards. Zwar arbeiten verschiedenste Organisationen und Allianzen an entsprechenden Vorschlägen, doch von der versprochenen Kompatibilität der verschiedenen Produkte ist noch nichts zu spüren.Noch problematischer sieht es mit dem Management der Daten aus. Hier bleibt den Anwendern nur die Wahl, sich mit Haut und Haaren einem einzelnen Hersteller auszuliefern oder sich selbst eine Lösung zusammenzubasteln. Im Niemandsland zwischen System- und Speicherverwaltung haben sich ein paar kleinere Firmen angesiedelt. Ob es ihnen gelingt, die Kluft zwischen Frameworks und Datenverwaltung unter dem Dach eines gemeinsamen Standards zu überbrücken, steht noch in den Sternen.

Der jüngste Lösungansatz, seinen Speicher und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand auszulagern, könnte von den Standardproblemen profitieren. Doch bevor Firmen ihre unternehmenskritischen Daten einem externen Dienstleister anvertrauen, wird sich dieser erst einen Vertrauensvorschuss verdienen müssen. ba