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25.08.1989 - 

Atlantik Elektronik GmbH tritt als Distributor auf:

Token-Ring soll gepuscht werden

MÜNCHEN (CW) - Proteon will im deutschen LAN-Markt stärker Fuß fassen. Der Hersteller von Interworking-Lösungen und PC-LANs auf Token-Ring-Basis hat deshalb die Atlantik Elektronik GmbH zusätzlich mit dem Vertrieb seiner Produkte beauftragt. Außerdem kündigte Proteon eine neue Serie von Ringleitungsverteilern (RTV) an.

Die Atlantik Elektronik GmbH wird nach Angaben von Sales Manager Gernot Trathnigg, ab sofort neben der Adcomp GmbH den Vertrieb der Proteon Netzprodukte in der Bundesrepublik übernehmen. Die Entscheidung für einen zweiten Distributor fiel, weil sich das Unternehmen, so Trathnigg in Deutschland nicht ausreichend repräsentiert sieht. Ziel von Proteon ist hochwertige Token-Ring-Produkte am deutschen Markt starker zu publizieren und zu verkaufen. Die Zielgruppe sind dabei laut Manager Trathnigg Anwender, die Bedarf an zehn oder mehr Knoten haben.

Die neuen RTV der Serie 70xx können laut Proteon in 4-, 10- und 16-Megabit-Netzwerken sowohl mit abgeschirmten als auch Unshielded-Twisted-Pair-Leitungen (UTP) verwendet werden. Die Entfernung der Wirecenter zum Arbeitsplatz kann maximal 85 Meter betragen, wobei bis zu 72 an ein 16-Megabit-UTP-Netz anschließbar sind. Um bei UTP-Verkabelung elektromagnetische und hochfrequente Störungen zu unterbinden, bietet Proteon dem Anwender passive Filter für die Leitungsenden an. Ferner können alle RTV durch ihre modulare Bauweise und die Network-Management-Software Tokenview-4 defekte Netzkomponenten feststellen und vom übrigen Netz abtrennen.

Darüber hinaus besitzen die RTV die Fähigkeit, verschiedene Kabelarten zu kombinieren. Einzig die Verkabelung mit Glasfaser (FDDI) wird von Proteon erst ab Herbst angeboten. FDDI-Produkte generell könnte Proteon laut Sales Manager Trathnigg zwar schon heute auf den Markt bringen, das Unternehmen wolle aber warten, bis die letzten offenen Fragen in der Standardisierung ausgeräumt sind. Damit sei Ende des Jahres zu rechnen.