Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

05.12.2012 - 

Update

TomTom-Navi-App unterstützt jetzt Top-Androiden

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
TomTom hat ein Update für seine Navigations-App für Android veröffentlicht. Wichtigste Neuerung der Version 1.1: Die App läuft nun auf deutlich mehr Android-Smartphones, darunter viele Top-Geräte.
Jetzt auch auf großen Android-Phones lauffähig. Die neue Version der TomTom-App.
Jetzt auch auf großen Android-Phones lauffähig. Die neue Version der TomTom-App.
Foto: TomTom

Die TomTom-Navigations-App hatte vom Start weg einen großen Nachteil: Sie lief nur auf einem sehr kleinen Kreis von Android-Smartphones (Android-Tablets wurden anfangs überhaupt nicht unterstützt). Die App konnte nämlich bisher nur auf Android-Smartphones mit einer Bildschirmauflösung von 800x480 oder von 854x480 Bildpunkten installiert werden. Damit waren Top-Androiden wie das Galaxy S3 ausgeschlossen – eine Entscheidung, die bei manchem Android-Nutzer Kopfschütteln hervorgerufen haben dürfte.

TomTom hat mit dem Update v1.1 den Kreis der kompatiblen Android-Smartphones deutlich erweitert. Die Navigations-App läuft nun auch auf dem Samsung Galaxy S3, dem HTC One X oder auf dem Google Nexus 4. Die TomTom Navigation für Android v1.1 wurde nämlich für alle Smartphones mit einer Displayauflösung zwischen 800 x 480 und 1280 x 800 Pixel optimiert. Insgesamt soll die TomTom-Navi-App laut Hersteller mehr als 200 der neuesten Android-Smartphones unterstützen. Die App läuft zudem ebenfalls auf den meisten Android-Tablets, konkrete Modellbezeichnungen nannte TomTom jedoch nicht. Für das Samsung Galaxy Tab 10.1 steht die App aber nicht zur Verfügung, wie ein erster Test ergab.

App wurde verbessert

Daneben gab es TomTom zufolge auch inhaltliche Verbesserungen: Der Download-Manager wurde weiterentwickelt (die App beendet einen Download auch dann erfolgreich, wenn sie im Hintergrund läuft), das Kartenmaterial wird nun – falls vorhanden - auf der Speicherkarte des Smartphones gesichert. Und belegt nicht mehr den internen Speicher, der erfahrungsgemäß irgendwann immer zu knapp wird. Die Fahrtansicht wurde ebenfalls aktualisiert, wodurch sich die Fahrtinformationen einfacher erfassen lassen sollen. An der etwas umständlichen Zieleingabe und der fehlenden Sprachsteuerung änderte TomTom dagegen nichts.

TomTom-Navigation für Android im Praxistest

Die TomTom Navigation für Android v1.1 ist ab sofort im Google Play Store erhältlich. Das Einführungsangebot von TomTom wurde für die Weihnachtszeit verlängert. Kunden können die App mit Regionalkarten aktuell zum Sonderpreis ab 34,99 Euro kaufen. Wer die App bereits zuvor genutzt hat, kann das Update kostenlos installieren. PC-Welt/(bw)

Newsletter 'Produkte & Technologien' bestellen!