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15.07.2009

Tool bringt Notes-Anwender auf Google Apps

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.

Bei Googles neuem Migrationswerkzeug handelt es sich um eine Notes-Anwendung, die als NSF-Datenbank ausgeliefert wird. Sie dient dazu, E-Mail, Kalender und Kontakte auf Google Apps zu übertragen.

Individuelle Notes/Domino-Anwendungen kann das Tool genauso wenig portieren wie ähnliche Werkzeuge anderer Anbieter. Dafür müssen Firmen weiterhin Applikations-Server auf Basis von Domino betreiben. In einem begleitenden Whitepaper gibt Google Tipps, wie sich Notes-Applikationen gegebenenfalls auf Google Apps umsetzen lassen. Das Google-Tool arbeitet auf dem Server und bietet Zeitpläne und Schablonen für den Nutzerumzug, die automatische Einrichtung von Apps-Benutzerkonten sowie Werkzeuge zur Benachrichtigung der Endnutzer, für Berichte und Logging. Notes kann während der Migration weiterverwendet werden, mehrere Niederlassungen können gleichzeitig oder zeitversetzt auf Google wechseln. Mit der Software können bis zu zehn Notes-Benutzer gleichzeitig migrieren. (ws)