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11.10.1996 - 

Kehrt Big Blue der Officevision-Plattform den Rücken zu?

Tools erleichtern IBM-Mail-Usern die Migration auf Lotus Notes

Um den Usern die Notes-Anbindung zu erleichtern, hat Big Blue drei Pakete mit OV-Migrations-Tools angekündigt. Ergänzend hierzu hat Lotus seinen Notes-Client überarbeitet, so daß er nun den Austausch von Mails und Kalenderinformationen mit OV/MVS-, OV/MV- und OV/400-Anwendern unterstützt. Damit wendet sich Lotus an Kunden, die zwar die Notes-Funktionen in ihrem Netz nutzen wollen, aber kein Interesse an einer vollständigen Migration auf die Notes-Plattform haben.

Die IBM-Werkzeuge erlauben es dem Anwender dagegen, wie es heißt, die OV-Directories und -Daten in die Notes-Datenbanken zu importieren. Sie basieren auf dem kürzlich vorgestellten Notes- Migrations-Toolkit, so daß Administratoren große Anwenderzahlen portieren und automatisch die Directories aktualisieren sowie Mailfolders erzeugen können.

Was auf den ersten Blick nur wie ein einfaches Migrations-Tool aussieht, hat für IBM strategische Bedeutung: OV-Kunden zum Wechsel auf den Notes-Zug zu überzeugen. Das 1989 angekündigte Officevision wurde ursprünglich als One-Stop-Shop für E-Mail, Datenbankzugriff, Kalenderfunktionen und andere Dienste positioniert. Während sich das Paket im Mainframe- und Minicomputer-Segment erfolgreich verkaufte, nahm Big Blue 1992 aufgrund der mangelnden Nachfrage die Low-end-Variante vom Markt.

Einen Auslieferungstermin für die angekündigten Migrationswerkzeuge teilte IBM nicht mit. Es hieß lediglich, daß Big Blue die Tools für OV/VM und OV/400 selbst vermarkte, das OV/MVS-Paket dagegen vom Drittanbieter TBS Software Inc. stamme.