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12.11.1999 - 

IT im Handel/Integration von Daten und Prozessen in filialisierten Unternehmen

Tools für den großen Überblick

bei filialisten benötigt man Systeme für die Integration heterogener Applikationen. Die Software-Industrie nimmt die dazu notwendige Funktionalität in ihre Standardprodukte auf. Henning Zeumer* skizziert die Anwendungsbereiche dieser Softwareprodukte, die sich in drei Generationen aufteilen.

Ein Schlüssel zum Erfolg im herkömmlichen wie auch im elektronischen Handel ist die Integration der Wertschöpfungsprozesse. Durch elektronische Kommunikation haben Unternehmen wie beispielsweise der amerikanische Branchenprimus Wal Mart Wettbewerbsvorteile gewonnen. Das gilt im Prinzip auch für den klassischen Einzelhandel.

Effektives Informations-Management ist eine Voraussetzung für die Realisierung von Konzepten wie Efficient Customer Response (ECR) oder Supply Chain Management (SCM). Um die damit verbundenen Investitionen zu verkraften, müssen kleine und mittlere Unternehmen kooperieren. Als technische Grundlage dafür, die solche Konzepte wirtschaftlich umsetzbar machen, bieten sich moderne Kommunikationssysteme an.

Unternehmen, die an geografisch verteilten Standorten präsent sind, brauchen heute schon elektronische Kommunikationsmedien. Während das Internet inzwischen für die Mehrzahl der Computeranwender für Verbindung sorgt, erfolgt die Kommunikation zwischen Computersystemen aus Gründen der Sicherheit und Stabilität noch immer auf besser kontrollierbaren Transportmedien. Je nach Anforderungen setzt man verschiedene Methoden ein. Zum einen gibt es Online-Verfahren, bei denen permanente Netzwerkverbindungen vorhanden sein müssen, zum anderen die sogenannten Message-orientierten Verfahren. Zu den ersteren zählen sowohl Transaktionssysteme, die auf zentrale Realtime-Daten zugreifen, als auch Request-Broker-Architekturen wie DCOM oder Corba. Immer häufiger werden auch die Terminal-Server-Systeme von Microsoft und Citrix für dezentrale Applikationszugriffe verwendet. Message-orientierte Verfahren kennzeichnet die sogenannte Store-and-Forward-Arbeitsweise. Sie ermöglichen so eine asynchrone Verarbeitung durch Sender und Empfänger. Durch den Verzicht auf permanente Verbindungen sind solche Systeme wesentlich preisgünstiger zu betreiben, sofern man zentral auf Echtzeitdaten verzichten kann.

Zudem erfordert gerade das Einsatzfeld Handel relativ autarke Geräte vor Ort ("Fat Clients"). Ein Paradebeispiel sind hier die POS-(Point-of-Sale-)Systeme. Der Kostenvorteil kommt daher vor allem bei stark filialisierten Unternehmen zum Tragen, wie sie typischerweise beim Handel, aber auch bei Banken und Versicherungen zu finden sind.

Um die Transaktionsdaten der Verkaufsstellen in einem großen Filialnetz eines Handelshauses regelmäßig zu sammeln und in einem zentralen System zu aggregieren, setzt man unterschiedliche Lösungen ein. In ihrer einfachsten Form sind dies Polling-Systeme, die sich mit Hilfe einer integrierten Modemsteuerung regelmäßig mit den Filialcomputern verbinden und Verkaufsdaten abrufen. Diese Lösungen bilden die erste Generation der Data-Transfer-Management-Systeme (DTMS). Tatsächlich ist der reine Datentransfer aber das geringste Problem bei der Vernetzung von autark operierenden Filialsystemen. Das Management der Kommunikations-Infrastruktur und die Weiterverarbeitung der Daten sind die anspruchsvolleren Aufgabenstellungen. Die wesentlichen Kosten der Kommunikation entstehen dadurch, daß die primitiven Lösungen immer mehr manuellen Arbeitsaufwand zur Behebung von Fehlerzuständen erfordern. Da Produkte der ersten Generation die ihnen zugedachten Aufgaben ohne Zusatzprogrammmierung nicht zufriedenstellend erfüllen können, haben sich weiterführende Lösungen entwickelt.

Um dem Problem der Datenformatierung Herr zu werden, bietet die zweite Generation der DTMS-Werkzeuge bessere Managementoberflächen und auch begrenzte Anwendungslogik in Form von Skriptsprachen und Programmierschnittstellen. Hierdurch hat sich das Automatisierungspotential dieser Anwendungen enorm gesteigert.

Die dritte Generation der DTMS-Werkzeuge verfügt über erheblich bessere Integrationsmöglichkeiten. Diese Anwendungen schaffen eine an Prozessen orientierte Verbindung zwischen verteilten und heterogenen Systemen. Auch über Remote-Verbindungen koordinierte, arbeitsteilige Prozesse mehrerer Computersysteme werden damit möglich. Sichtbares Merkmal dieser Produkte ist die Verwendung grafisch programmierbarer "Workflow-Engines", die komplexe Prozesse abbilden können.

Die Vielseitigkeit von DTMS-Produkten der dritten Generation läßt einen Vergleich mit marktgängiger Software anderer Kategorien zu. Überschneidungen bestehen zu folgenden Produktgruppen:

-Tools zum Job-Management und Job-Monitoring: Die Workflow-artige Bedienungsoberfläche sowie die Verwendung offener Event- und Triggermodelle lassen den Einsatz bei der Steuerung und Kontrolle dezentral ablaufender Batch-Prozesse zu.

-System-Management: Monitoring-Funktionen erlauben die Kontrolle externer Applikationen und automatisieren die Behandlung von Fehlerzuständen. Hier ergänzen sich DTMS-Lösungen mit klassischen System-Management-Umgebungen.

-EDI-Systeme: Immer mehr klassische EDI-Anbieter wenden sich dem Business-to-Business-E-Commerce zu. Als programmtechnisches, steuerndes Element benötigen diese Systeme Umgebungen, wie sie die DTMS der dritten Generation liefern. Erst mit konfigurierbarer Workflow-Logik lassen sich EDI-Lösungen mit mehreren (und eventuell wechselnden) Partnern effektiv lösen.

-Datenextraktion für ein Data- Warehouse und Input/Output-Automation: Die Produkte mit hoher Conectivity sind geradezu prädestiniert dafür, einem Data- Warehouse als automatisierte Zubringer und/oder Verteiler zuzuarbeiten.

-Enterprise Application Integration (EAI): Diese junge Softwarekategorie bietet die interessanteste Analogie zu den modernen DTMS-Produkten. EAI findet in der Regel auf den Ebenen Datenintegration (Konsistenz, Formate, Konvertierungen), Prozeßintegration (verteilte Verarbeitung) und Funktionsintegration (anwendungsspezifisch) statt. Zumindest die ersten beiden Funktionen können auch die DTMS der dritten Generation erfüllen. Zudem existieren hier Standardmodule zur Anbindung von Systemen wie SAP R/3 oder von relationalen Datenbanken. Der Preisvorteil gegenüber einem reinen EAI-Produkt ist zusätzlich signifikant.

Um solche Funktion zu erfüllen, müssen die DTMS-Produkte eine offene und modulare Architektur aufweisen. Sie erlaubt es, beliebige standardisierte Schnittstellen externer Programme anzusprechen. Das DTMS fungiert dabei als koordinierendes Element zwischen den Anwendungen und sorgt zugleich für die Übertragung der Daten.

Ein Schlüssel zum Erfolg im herkömmlichen wie auch im elektronischen Handel ist die Integration der Wertschöpfungsprozesse. Durch elektronische Kommunikation haben Unternehmen wie beispielsweise der amerikanische Branchenprimus Wal Mart Wettbewerbsvorteile gewonnen. Das gilt im Prinzip auch für den klassischen Einzelhandel.

Effektives Informations-Management ist eine Voraussetzung für die Realisierung von Konzepten wie Efficient Customer Response (ECR) oder Supply Chain Management (SCM). Um die damit verbundenen Investitionen zu verkraften, müssen kleine und mittlere Unternehmen kooperieren. Als technische Grundlage dafür, die solche Konzepte wirtschaftlich umsetzbar machen, bieten sich moderne Kommunikationssysteme an.

Unternehmen, die an geografisch verteilten Standorten präsent sind, brauchen heute schon elektronische Kommunikationsmedien. Während das Internet inzwischen für die Mehrzahl der Computeranwender für Verbindung sorgt, erfolgt die Kommunikation zwischen Computersystemen aus Gründen der Sicherheit und Stabilität noch immer auf besser kontrollierbaren Transportmedien. Je nach Anforderungen setzt man verschiedene Methoden ein. Zum einen gibt es Online-Verfahren, bei denen permanente Netzwerkverbindungen vorhanden sein müssen, zum anderen die sogenannten Message-orientierten Verfahren. Zu den ersteren zählen sowohl Transaktionssysteme, die auf zentrale Realtime-Daten zugreifen, als auch Request-Broker-Architekturen wie DCOM oder Corba. Immer häufiger werden auch die Terminal-Server-Systeme von Microsoft und Citrix für dezentrale Applikationszugriffe verwendet. Message-orientierte Verfahren kennzeichnet die sogenannte Store-and-Forward-Arbeitsweise. Sie ermöglichen so eine asynchrone Verarbeitung durch Sender und Empfänger. Durch den Verzicht auf permanente Verbindungen sind solche Systeme wesentlich preisgünstiger zu betreiben, sofern man zentral auf Echtzeitdaten verzichten kann.

Zudem erfordert gerade das Einsatzfeld Handel relativ autarke Geräte vor Ort ("Fat Clients"). Ein Paradebeispiel sind hier die POS-(Point-of-Sale-)Systeme. Der Kostenvorteil kommt daher vor allem bei stark filialisierten Unternehmen zum Tragen, wie sie typischerweise beim Handel, aber auch bei Banken und Versicherungen zu finden sind.

Um die Transaktionsdaten der Verkaufsstellen in einem großen Filialnetz eines Handelshauses regelmäßig zu sammeln und in einem zentralen System zu aggregieren, setzt man unterschiedliche Lösungen ein. In ihrer einfachsten Form sind dies Polling-Systeme, die sich mit Hilfe einer integrierten Modemsteuerung regelmäßig mit den Filialcomputern verbinden und Verkaufsdaten abrufen. Diese Lösungen bilden die erste Generation der Data-Transfer-Management-Systeme (DTMS). Tatsächlich ist der reine Datentransfer aber das geringste Problem bei der Vernetzung von autark operierenden Filialsystemen. Das Management der Kommunikations-Infrastruktur und die Weiterverarbeitung der Daten sind die anspruchsvolleren Aufgabenstellungen. Die wesentlichen Kosten der Kommunikation entstehen dadurch, daß die primitiven Lösungen immer mehr manuellen Arbeitsaufwand zur Behebung von Fehlerzuständen erfordern. Da Produkte der ersten Generation die ihnen zugedachten Aufgaben ohne Zusatzprogrammmierung nicht zufriedenstellend erfüllen können, haben sich weiterführende Lösungen entwickelt.

Um dem Problem der Datenformatierung Herr zu werden, bietet die zweite Generation der DTMS-Werkzeuge bessere Managementoberflächen und auch begrenzte Anwendungslogik in Form von Skriptsprachen und Programmierschnittstellen. Hierdurch hat sich das Automatisierungspotential dieser Anwendungen enorm gesteigert.

Die dritte Generation der DTMS-Werkzeuge verfügt über erheblich bessere Integrationsmöglichkeiten. Diese Anwendungen schaffen eine an Prozessen orientierte Verbindung zwischen verteilten und heterogenen Systemen. Auch über Remote-Verbindungen koordinierte, arbeitsteilige Prozesse mehrerer Computersysteme werden damit möglich. Sichtbares Merkmal dieser Produkte ist die Verwendung grafisch programmierbarer "Workflow-Engines", die komplexe Prozesse abbilden können.

Die Vielseitigkeit von DTMS-Produkten der dritten Generation läßt einen Vergleich mit marktgängiger Software anderer Kategorien zu. Überschneidungen bestehen zu folgenden Produktgruppen:

-Tools zum Job-Management und Job-Monitoring: Die Workflow-artige Bedienungsoberfläche sowie die Verwendung offener Event- und Triggermodelle lassen den Einsatz bei der Steuerung und Kontrolle dezentral ablaufender Batch-Prozesse zu.

-System-Management: Monitoring-Funktionen erlauben die Kontrolle externer Applikationen und automatisieren die Behandlung von Fehlerzuständen. Hier ergänzen sich DTMS-Lösungen mit klassischen System-Management-Umgebungen.

-EDI-Systeme: Immer mehr klassische EDI-Anbieter wenden sich dem Business-to-Business-E-Commerce zu. Als programmtechnisches, steuerndes Element benötigen diese Systeme Umgebungen, wie sie die DTMS der dritten Generation liefern. Erst mit konfigurierbarer Workflow-Logik lassen sich EDI-Lösungen mit mehreren (und eventuell wechselnden) Partnern effektiv lösen.

-Datenextraktion für ein Data- Warehouse und Input/Output-Automation: Die Produkte mit hoher Conectivity sind geradezu prädestiniert dafür, einem Data- Warehouse als automatisierte Zubringer und/oder Verteiler zuzuarbeiten.

-Enterprise Application Integration (EAI): Diese junge Softwarekategorie bietet die interessanteste Analogie zu den modernen DTMS-Produkten. EAI findet in der Regel auf den Ebenen Datenintegration (Konsistenz, Formate, Konvertierungen), Prozeßintegration (verteilte Verarbeitung) und Funktionsintegration (anwendungsspezifisch) statt. Zumindest die ersten beiden Funktionen können auch die DTMS der dritten Generation erfüllen. Zudem existieren hier Standardmodule zur Anbindung von Systemen wie SAP R/3 oder von relationalen Datenbanken. Der Preisvorteil gegenüber einem reinen EAI-Produkt ist zusätzlich signifikant.

Um solche Funktion zu erfüllen, müssen die DTMS-Produkte eine offene und modulare Architektur aufweisen. Sie erlaubt es, beliebige standardisierte Schnittstellen externer Programme anzusprechen. Das DTMS fungiert dabei als koordinierendes Element zwischen den Anwendungen und sorgt zugleich für die Übertragung der Daten.

Benutzer-Schnittstelle: Der Kern der Produkte

Anders als bei Middleware-Produkten wie zum Beispiel MQ-Series bietet sich nicht nur eine Infrastruktur für die Übertragung von Nachrichten zwischen Applikationen. Es steht ein eigenständiges logisches Element zur Verfügung, mit dem man über eine DV-Landschaft hinweg Prozesse programmieren und kontrollieren kann.

Die Bedienungsoberfläche für Programmierung, Steuerung und Wartung der entwickelten Lösungen ist ein Kernelement dieser Produkte. Die besten der getesteten Systeme verwirklichen hierbei das Prinzip des Prozeßleitstandes. Positive Nebeneffekte ergeben sich durch die implizite Dokumentation der Prozesse sowie die Möglichkeit zur visuellen Fehlersuche in den Prozeßgraphen. Neben dem Newcomer "Frends" kann noch das Produkt "Prisma" der Nova Data AG mit einer entsprechenden Oberfläche aufwarten.

Bei der Auswahl eines Produkts muß immer die Frage nach seinem Einsatzziel gestellt werden. Geht es wirklich nur um reinen Dateitransfer, so sind Produkte der ersten Generation kosteneffektiv. Modulsets wie Open FT von Siemens-Nixdorf oder Inter PEL von Evosoft erfüllen diesen Zweck vollauf und lassen sich flexibel in andere Applikationen einbinden. Beide Produkte lassen sich auf vielen Plattformen einsetzen. Fehlende Management-Funktionen für umfangreichere Kommunikationsnetze grenzen jedoch das Einsatzgebiet für den Stand-alone-Betrieb ein.

Unternehmen, die Datentransfers mit sehr vielen Filialen durchführen wollen und dafür eine zentrale Steuerung anstreben, sollten die zweite Generation der DTMS-Produkte ins Auge fassen. In dieser Gruppe finden sich die klassischen Polling-Funktionen für Filialisten. Namhafte Hersteller sind hier IBM, ICL, Ikoss Van oder auch SNI mit dem auf SAP R/3 ausgerichteten "Open SCS". Diese Software spielt ebenso wie das IBM-Produkt Retail Interchange eine Sonderrolle, da hier die R/3-Connectivity im Vordergrund steht. ICL integriert sein "DACS" in die Produktfamilie Global Store, Ikoss VAN ergänzt mit "DCS" die Poseidon-Linie, in der vor allem Customer-Loyality-Systeme und Produkte für elektronische Zahlungsmittel vertreten sind.

Ergänzung zum klassischen System-Management

Die DTMS-Erzeugnisse der dritten Generation verfügen durch ihre Integrations- und Managementfunktionen über ein erheblich breiteres Einsatzpotential. Als Ergänzung zum klassischen System-Management lassen sich diese Werkzeuge zur Integration von bestehenden, schlecht integrierten, sowie für zukünftige DV-Systeme einsetzen. Dies erreichen die Hersteller vor allem durch einen prozeßorientierten und systemübergreifenden Ansatz. Frends empfiehlt sich durch modulare Preisgestaltung und Offenheit. Es verwendet durchgängig Standardtechnologien und ist erweiterbar. Programmierschnittstellen existieren für C, C++ und Java. Hervorzuheben sind die ausgefeilten Load-Balancing- und für das Failover-Funktionen des skandinavischen Produktes. Zertifizierte Schnittstellen zu SAP R/3 sind seit einigen Monaten verfügbar.

Prisma ist bereits sehr gut im Markt etabliert und bietet zuverlässige Datentransfertechnologie. Zusätzlich gibt es ein Web-Interface für Benutzer und Administratoren.

Auch als Integrationsplattform eignet sich vor allem die DTMS-Software der dritten Generation. Sie vereint heute Funktionen, für die man vormals mehrere getrennte Produkte benötigte. Diese Eigenschaft legt es nahe, ein derartiges System zu einer strategischen Plattform zu machen, wenn das betreffende Unternehmen sowohl intern als auch extern intensive Kommunikation und Datenaustausch betreibt. Auf der Basis eines Leitstandsystems rückt die Vision eines flexiblen Business-to-Business-E-Commerce durch die enge Verbindung von Geschäfts- und Datenverarbeitungsprozessen ein Stück näher.

ANGEKLICKT

Message-orientierte Kommunikationssysteme einer neuen Generation koordinieren neben der Übertragung von Daten zwischen verschiedenen Systemen auch Verarbeitungsprozesse. Diese Softwareprodukte lassen sich bei der Integration und der Steuerung von heterogenen und räumlich verteilten DV-Umgebungen einsetzen. Filialisierte Unternehmen benötigen heute neben Data-Transfer-Management-Systemen (DTMS) zunehmend Werkzeuge für die Integration heterogener Applikationen. Im vorliegenden Beitrag wird der Anwendungsbereich dieser Systeme skizziert. Die Standardsoftware-Produkte, die sich in diesem Bereich etabliert haben, lassen sich drei Systemgenerationen zuordnen.

*Henning Zeumer ist Geschäftsführer der EOB Unternehmensberatung in Bad Kreuznach.