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20.11.1992 - 

Objektorientierte Sunsoft-Technik

Tooltalk läuft auch auf Unix-Rechnern und verbindet Anwendungen über sieben Plattformen

MÜNCHEN (CW) - Den netzweiten Datenaustausch zwischen Anwendungen über unterschiedliche Hardwareplattformen hinweg soll das objektorientierte "Tooltalk" von Sunsoft ermöglichen. Zwar wird die Software bereits seit etwa einem Jahr angeboten, ihr Einsatz scheint jedoch erst jetzt sinnvoll, da sieben Hardware- und eine Reihe von Software-Anbietern die Technik unterstützen.

Tooltalk läuft, so Sunsoft, inzwischen nicht nur auf Sparc-Rechnern der Konzernmutter Sun Microsystems und deren Clones, sondern auch auf Unix-Rechnern von Cray , Research, Digital Equipment, Hewlett-Pakard, IBM, Intergraph und Silicon Graphics. Auf diesen Hardwareplattformen können inzwischen, so verspricht Sunsoft, Anwendungen von 50 Software-Unternehmen über heterogene Netze hinweg Daten austauschen. Darunter befinden sich Firmen wie Lotus Development, Frame Technology, Interleaf, Island Graphics, Applix, Clarity Software, Cadre Technologies, Centerline und das Sun-

Schwesterunternehmen Sunpro.

Tooltalk gehört zu den Ergebnissen der Entwicklungskooperation mit Hewlett-Packard im Bereich objektorientierter Techniken. Ziel der Zusammenarbeit, die inzwischen auch unter dem Dach der Standardorganisation Objekt Management Group (OMG) stattfindet, ist es, Anwendern zu ermöglichen, möglichst alle Ressourcen einer heterogenen DV-Umgebung unternehmensweit zu nutzen.

Mit Werkzeugen wie Tooltalk läßt sich allerdings bisher nicht viel mehr als transparente Datenkommunikation realisieren. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es jedoch möglich sein, auf unterschiedliche Hardware verteilte Anwendungen, Daten, Subroutinen und Dienste von jedem Rechner im Netz aus zu nutzen. Das entsprechende Projekt läuft bei Sunsoft unter der Bezeichnung "Distributed Objects Everywhere" (DOE).