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27.08.2010

TOP DE: Intel steht kurz vor Kauf von Infineons Handychip-Sparte - Kreise

Von Eyk Henning und Archibald Preuschat DOW JONES NEWSWIRES

Von Eyk Henning und Archibald Preuschat DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Der US-Chiphersteller Intel steht anscheinend kurz vor dem Erwerb der von Infineon zum Verkauf gestellten Handychipsparte "Wireless". So sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen, dass die Verhandlungen deutliche Fortschritte gemacht haben, weil sich Intel beim Preis auf Infineon zu bewegt habe. Ende Juli berichtete das "Wall Street Journal", dass Infineon eine Summe von bis zu 1,5 Mrd EUR verlange. Eine weitere Person sagte, dass die Transaktion noch vor Ende des Monats verkündet werden könnte. Sprecher von Infineon bzw Intel wollten die Information nicht kommentieren.

Die Infineon Technologies AG hat neben der Intel Corp auch mit der Samsung Electronics Co und Broadcom Corp verhandelt, doch habe der Chipkonzern aus Santa Clara in Kalifornien die Nase vorn, wie Dow Jones Newswires Anfang August berichtete. Mit der koreanischen Samsung habe Infineon zwar weiter verhandelt, jedoch favorisierten die Münchener einen Verkauf an Intel, weil dies "mehr Geld als ein Joint Venture mit Samsung" brächte, so eine der informierten Personen. Ein Sprecher von Samsung wollte dies nicht kommtentieren.

Infineon hatte die US-Bank J.P. Morgan vor Monaten damit beauftragt, die Optionen für ihre inzwischen sanierte Mobilfunkchipsparte zu prüfen. Das Management hat allerdings mehrfach erklärt, die Sparte müsse nicht notwendig verkauft werden. Doch gelten die Margen im Vergleich zu den übrigen Aktivitäten von Infineon im Automotive- und Industriegeschäft als vergleichsweise gering. J.P. Morgan war für eine Stellungnahme am Donnerstag kurzfristig nicht zu erreichen.

In den ersten neun Monaten des im September endenden Geschäftsjahres 2009/10 erzielte die Sparte einen Erlöszuwachs von rund 35% auf 883 Mio EUR und einen operativen Gewinn von 50 Mio EUR. Im Vorjahreszeitraum war hier noch ein Verlust von 54 Mio EUR angefallen. Zu den Kunden des Wireless-Segments gehören Nokia, Sony Ericsson oder auch Samsung.

Webseiten: www.infineon.com www.intel.com - Von Archibald Preuschat und Eyk Henning, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 108, eyk.henning@dowjones.com (Philipp Grontzki hat zu dem Bericht beigetragen.) DJG/EYH/kla

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