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14.03.1997

Top-it-PROFS

In der Untersuchung wurde auch nach den Wissenschaftlern mit der höchsten Reputation und den sogenannten stillen Stars gefragt.

Zweimal nannten die Befragten Münchner Professoren, wobei die höchst erfreuliche Überraschung bei den stillen Stars stattfand. In einer nach wie vor von Männern geprägten Wissenschaft siegte eine Frau.

Heidi Anlauff ist seit 1992 Informatikprofessorin an der FH München. Davor arbeitete sie sieben Jahre bei Siemens an der Entwicklung der Großrechnerserie 7500/7700. Schwerpunkte der Lehrtätigkeit sind Betriebssysteme und Systemprogrammierung. Anlauff greift gerne aktuelle Themen auf, die noch nicht auf dem Lehrplan stehen. Sie betreut regelmäßig externe Diplomarbeiten, da sie Industriekontakte für "sehr wichtig" hält. Die Mutter von zwei Kindern engagiert sich an der FH auch als Frauenbeauftragte.

Auf den folgenden Plätzen nannten die Befragten:

2. Reinhold Schönefeld (Technische Universität Ilmenau),

3. Michael Clausen (Universität Bonn),

4. Herbert Weber (TU Berlin) und

5. Rüdiger Dillmann (TH Karlsruhe).

Als der von der Wirtschaft am meisten geschätzte deutsche Informatiker erwies sich Manfred Broy von der TU München. Er erhielt 1994 für seine Arbeiten zur Systemmodellierung den Leibniz-Preis, den höchsten Wissenschaftspreis der Bundesrepublik Deutschland. Das Leitthema seiner Forschungsarbeiten ist die Beherrschung der Beschreibung und Entwicklung kom-plexer Softwaresysteme durch mathematische und logische Methoden. Broy arbeitet als Berater für Firmen wie Siemens-Nixdorf, Siemens, Daimler-Benz, IABG, ESG und Digital. Er ist Mitglied des Beirats des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI), der GMD und des Max-Planck-Instituts für Informatik.

Die nächsten Ränge belegen:

2. Peter Mertens (Universität Erlangen-Nürnberg),

3. Peter Lockemann (TH Karlsruhe),

4. Dieter Rombach (Universität Kaiserslautern) und

5. Gerhard Krüger (TH Karlsruhe).