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07.09.2009

Toshiba bietet für Areva-Netzsparte bis zu 500 Mrd JPY - Kreise

Von Tor Ching Li Dow Jones Newswires

Von Tor Ching Li Dow Jones Newswires

TOKIO (Dow Jones)--Die Stromübertragungssparte T&D des staatlichen französischen Reaktorbauers und -betreibers Areva könnte demnächst offenbar an einen Interessenten aus Fernost gehen. Bei der noch im September beginnenden ersten Runde des Bieterprozesses um T&D will zum einen der japanische Elektronikkonzern Toshiba zwischen 400 Mrd und 500 Mrd JPY (umgerechnet 3,0 Mrd bis 3,8 Mrd EUR) bieten, wie eine mit der Sache vertraute Person am Montag gegenüber Dow Jones Newswires sagte.

Zum anderen könnte auch der staatliche chinesische Investmentfonds China Investment Corporation (CIC) ein Angebot für die 30.000 Mitarbeiter beschäftigende Areva-Tochter T&D vorlegen, wie die "Financial Times Deutschland" (FTD/Montagausgabe) aus dem Umfeld des Staatsfonds erfahren haben will. Dieser lote derzeit aber auch die Möglichkeiten einer direkten Investition bei Areva aus.

Laut "FTD" hat Frankreichs Regierung beschlossen, im laufenden Jahr einen mindestens 15-prozentigen Anteil an der Areva an strategische Investoren oder andere Interessenten aus der Branche zu verkaufen. Dadurch solle der Konzern seinen Expansionsdrang finanzieren.

Paris drängt den Konzern nämlich dazu, sich ohne Kapitalerhöhung 12 Mrd EUR zu beschaffen. Die Regierung selbst habe bereits mit staatlichen Investmentfonds aus dem Nahen Osten und dem Rest Asiens über einen Verkauf von maximal 5% der Anteile an Areva gesprochen, schreibt die "FTD".

Als weitere potenzielle Investoren würden auch Arevas japanischer Partner Mitsubishi Heavy Industries oder die chinesische Chint Group gehandelt. Auch General Electric und diverse Finanzinvestoren würden als Bieter in Frage kommen, meldet die Zeitung weiter.

Webseite: www.areva.com www.ftd.de -Von Tor Ching Li, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/eyh Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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