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18.02.2008

Toshiba gibt auf - Blu-ray setzt sich durch

Nachdem der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart entschieden hat, künftig auf Sonys Format zu setzen, wirft die HD-DVD-Konkurrenz das Handtuch.

Der Formatstreit um die Nachfolge der DVD ist entschieden. Der japanische Elektronikkonzern Toshiba stellte am Dienstag seine Unterstützung für das Format HD DVD ein. Man werde HD-DVD-Abspielgeräte und Rekorder nicht mehr länger entwickeln, herstellen und vermarkten, teilte Toshiba mit. Besitzer von HD-DVD-Geräten erhalten weiter den vollen Kundenservice.

Dass sich die Industrie dieses Jahr für eines der beiden Formate entscheiden würde, deutete sich bereits Anfang Januar 2008 an. Da nämlich entschied das Hollywood-Studio Warner Bros., die Nummer eins in der Videobranche, künftig nur noch Sonys Blu-ray-Format zu bedienen. Später kehrten dann sowohl die größte US-Elektronikkette Best Buy als auch der Online-Videoverleiher Netflix dem HD-DVD-Format den Rücken.

Dabei war Toshibas Kampf nicht aussichtslos gewesen. Der Konzern hatte immerhin die ITK-Größen Microsoft und Intel für das HD-DVD-Format gewinnen können. Sony andererseits hat-te die bekannten Unterhaltselek-tronikkonzerne Philips, Panasonic und Samsung um sich geschart. Auch Apple, das in aller Regel ein gutes Gespür für Trends besitzt, favorisiert Blu-ray.

Neben Wal-Mart, dessen Entscheidung für Blu-ray nun der HD-DVD-Technik den Todesstoß versetzt hat, hat sich in den vergangenen Monaten noch eine Branche mehrheitlich für das Videoformat Blu-ray entschieden: die Pornohersteller. Dieser Industriezweig hat erheblichen Einfluss auf die Durchsetzung von Videostandards. Doch bei der Wahl zwischen dem herkömmlichen Vertrieb auf Discs oder über das Internet könnten sowohl Blu-ray als auch HD-DVD verloren haben. (tc/jm)