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26.07.1996 - 

Unterschiedliche Strategien

Toshiba will in Europa und USA ins Desktop-Geschäft

Nun will die Firma auch in den USA und in Europa wieder stationäre Rechner anbieten. Auf dem europäischen Markt möchte der Notebook-Marktführer voraussichtlich im April 1997 mit Rechnern für den Business-Bereich einsteigen, die über die bestehenden Vertriebskanäle abgesetzt werden sollen. In den USA wird Toshiba bereits in diesem Herbst Home-PCs anbieten, um das sogenannte "Back-to-school"-Geschäft - spezielle Angebote für Studierende, die an ihre Universitäten zurückkehren - und das Weihnachtsgeschäft auszunutzen.

Selig nannte mehrere Hauptgründe für die geplante Erweiterung der Produktpalette:

- Der zeitliche Abstand zwischen der Auslieferung von Desktops und Notebooks ist relativ groß. Dies liegt vor allem daran, daß neue CPUs zunächst in der Desktop-Ausführung mit für portable Rechner zu hoher Stromaufnahme und Betriebstemperatur lieferbar sind.

- Die Digital-Versatile/Video-Disk-(DVD-)Technik, zu deren stärksten Verfechtern sich Toshiba zählt, wird sich zumindest im kommenden Jahr aufgrund der Bauhöhe und Stromaufnahme zunächst nicht in Notebooks einsetzen lassen.

- Toshiba erhofft sich von einer kompletten Produktpalette aus Portables, Desktop-Rechnern und Servern strategische Vorteile im Großkundengeschäft.

- Trotz gegenteiliger Prognosen vor einigen Jahren zeigt der Desktop-Markt beständiges Wachstum.

- Die Zahl der Kunden, die sich nicht zum ersten Mal einen PC kaufen und bereit sind, größere Investitionen zu tätigen, nimmt stetig zu und fördert ebenfalls den Desktop-Markt.

- Toshiba setzt auf das gute Image des Firmennamens sowie auf Synergien mit den bereits bestehenden Produkten in Japan und dem Komponentengeschäft.

Genauere Informationen über das Produktdesign gibt es bisher nicht, Toshiba Europe entwickelt noch den Business-Plan. Gedacht ist an die Vorstellung der Geräte zur CeBIT '97. Die Vermarktung dürfte im April oder Mai kommenden Jahres beginnen.