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18.05.2001 - 

B-to-C-Commerce

Totgesagte leben wirklich länger

MÜNCHEN (CW) - Der Internet-Branche geht es schlecht. Der gesamten Branche? Nein, denn ein kleines Segment kann in diesem Jahr Wachstumsraten von 45 Prozent vorweisen: Es handelt sich um das Geschäft mit Endkunden, vor einigen Jahren noch als B-to-C-Commerce bezeichnet. Nach einer Studie der Boston Consulting Group hat die konjunkturelle Abschwächung in den USA kaum Auswirkungen auf das Online-Konsumverhalten der Bevölkerung. Im Jahr 2000 stieg der über das Internet erwirtschaftete Umsatz um 66 Prozent auf 45 Milliarden Dollar, im laufenden Jahr soll das Wachstum nur geringfügig schwächer ausfallen. Bis Dezember werden in den USA rund 65 Milliarden Dollar via Web eingenommen, was eine Steigerung um 45 Prozent bedeuten würde.

Zu den Spitzenreitern zählen Web-Seiten der Reisebranche, die im vergangenen Jahr knapp 14 Milliarden Dollar umsetzen konnten und deren aktuelles Wachstum von Boston Consulting auf 50 Prozent geschätzt wird. Während Bücher um 25 Prozent zulegen können, steigen die Computerverkäufe via Internet in diesem Jahr nur um 15 Prozent. Positiv sei, so die Autoren der Studie, dass viele "E-Tailer" inzwischen ihre Strukturen gestrafft und dadurch ihre Verluste eingedämmt hätten.